8. April 2026, 20:28

Geben Sie oben einen Suchbegriff ein und drücken Sie Enter, um die Suche zu starten. Drücken Sie Esc, um den Vorgang abzubrechen.

Bildung

Wald-Knigge für Hobby-Jäger

Ob Radfahrer, Reiter oder Wanderer: Der Wald ist Erholungsgebiet. Für Wildtiere ist er Lebensraum. Ein Wald-Knigge für Hobby-Jäger.

Redaktion Wild beim Wild — 21. Januar 2023

Tipps für naturverträgliches Verhalten

Ob Fahrradfahrer, Reiter oder Wanderer: Für viele Menschen ist der Wald ein Erholungs- und Erlebnisgebiet. Für viele Pflanzen und Tiere hingegen ist er Lebensraum und Rückzugsort. Die IG Wild beim Wild bittet die Hobby-Jäger daher um Rücksichtnahme und gibt mit einer Wald-Knigge Tipps für einen naturverträglichen Aufenthalt im Grünen.

Wildtiere nehmen gute Menschen auf Wegen auch in nächster Nähe nicht als Gefahr wahr. Hobby-Jäger sollen unnötige Beunruhigung und Leiden der Wildtiere vermeiden. Hobby-Jäger müssen vor dem Schuss ein Wildtier genau ansprechen und nur schiessen, wenn sie überzeugt und nüchtern sind.

Wenn ein Wildtier, wie so oft, nicht im Feuer liegt, organisiert der Hobby-Jäger eine zeitgerechte Nachsuche. Was der Hobby-Jäger erlegt, verwertet er selber oder führt es der Verwertung zu. Niemals soll er den Kadaver den nichtjagenden Menschen als Nahrungsmittel unterjubeln.

Wildtiere gehören nicht den Hobby-Jägern

Jeder kann sich im Wald erholen. Wir sind dort nur zu Gast im Wohnzimmer vieler Wildtiere. Entsprechend sollten wir uns verhalten. Erholungssuchenden rät die IG Wild beim Wild, während der Hobby-Jagd auf Waldwegen zu bleiben.

IG Wild beim Wild

Die noch rund 30’000 Hobby-Jägerinnen und Hobby-Jäger in der Schweiz sollen sich regelmässig weiterbilden. Ethische Naturfreunde machen schöne Erlebnisse in der Natur, ohne Wildtiere zu exekutieren.

Wildtiere gehören nicht den Hobby-Jägern (res nullius), sondern genauso gut der nicht jagenden Bevölkerung in der Mehrheit. Hobby-Jäger sollten bei notorischem Jagdfieber nicht zur Waffe greifen, sondern sich in medizinische Hilfe begeben.

Abfall hat im Wald nichts zu suchen

Ob Zigarettenstummel, Munition, Alkoholika, zurückgelassener Unrat oder Sperrmüll, Abfall hat im Wald nichts zu suchen und sollte von den Hobby-Jägern mitgenommen werden. Bereits kleinste Glasscherben oder Drähte können Lebensgefahr für Waldbewohner bedeuten.

Sie können mit Barmherzigkeit allen Tieren und unserem Planeten helfen. Wählen Sie Mitgefühl auf Ihrem Teller und in Ihrem Glas. Go vegan.

Unterstütze unsere Arbeit

Mit deiner Spende hilfst du, Tiere zu schützen und ihrer Stimme Gehör zu verschaffen.

Jetzt spenden