2. April 2026, 19:42

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Bildung

Kinder vor Gewalt auf der Jagd schützen

Der Appell des höchsten internationalen Gremiums für die Rechte Minderjähriger fordert die Staaten Minderjährige vor der «schädigenden Wirkung der Gewalt» zu schützen.

Redaktion Wild beim Wild — 2. September 2023

UN-Kinderrechtsausschuss: General Comment 26

In einer sehr begrüssenswerten Entwicklung hat der UN-Kinderrechtsausschuss der Vereinten Nationen für die Rechte des Kindes am 23. August 2023 «General Comment 26» angenommen.

Kindesmissbrauch auf der Hobby-Jagd

Kinder und Jugendliche müssen von jeglicher Form von Gewalt geschützt werden. Die passive und aktive Teilnahme von Kindern und Jugendlichen an Jagdtätigkeiten sind somit unzulässig. Die Kinderrechtskonvention umfasst unter anderem das Recht aller Minderjährigen auf körperliche und geistige Unversehrtheit.

Studien belegen, dass Kinder durch das Erleben von Gewalt an Tieren in ihrem Empathievermögen negativ beeinflusst werden und diese im Laufe der Zeit als normal ansehen.

«Kinder müssen vor allen Formen physischer und psychischer Gewalt und vor dem Ausgesetztsein gegenüber Gewalt, wie häuslicher Gewalt oder Gewalt gegen Tiere, geschützt werden.»

UN-Kinderrechtsausschuss für die Rechte des Kindes

Die Unkultur Hobby-Jagd

Die Hobby-Jagd ist eine ausgesprochene diffuse Parallelwelt, in der sektenartige Ideologien dominieren, die sich in unserer Gesellschaft breit gemacht haben. Leider ist es schon courant normal, dass Kinder im Rahmen von Naturerfahrungen der Hobby-Jäger vom Verband Jagd Schweiz eine unnatürliche Gehirnwäsche verpasst bekommen. Den tierliebenden Kindern werden dabei Waffen, Munition und das Töten schmackhaft gemacht.

Praktisch alles was grausam, unnötig und herzlos ist, wird vom Verband Jagd Schweiz gefördert, bestätigt auch ein Gericht in Bellinzona.

Kein Kind mehr zur Trophäenjagd

Die ausdrückliche Erwähnung durch den UN-Kinderrechtsausschuss ist ein wichtiger Schritt, um sicherzustellen, dass Tierquälerei wie die Jagdausübung als inakzeptabel angesehen wird.

Indem die Bedeutung der Verhinderung von Gewalt gegen Tiere im Kontext der Kinderrechte anerkannt wird, fördert diese Auslegung eine Kultur der Empathie, des Respekts und des Schutzes sowohl für Kinder als auch für Tiere.

Mehr dazu im Dossier: Psychologie der Jagd

Sie können mit Barmherzigkeit allen Tieren und unserem Planeten helfen. Wählen Sie Mitgefühl auf Ihrem Teller und in Ihrem Glas. Go vegan.
  1. Solothurner Regierung verteidigt Tierquälerei
  2. Amygdala and violence
  3. Den Zusammenhang zwischen Tierquälerei und Gewalt in der Familie verstehen: Das bioökologische Systemmodell
  4. Kindheit ohne Gewissen
  5. Warum manche Menschen mörderisch böse werden
  6. Violence as a source of pleasure or displeasure is associated with specific functional connectivity with the nucleus accumbens
  7. Menschen die Tiere quälen, belassen es selten dabei
  8. Jagdfieber
  9. Serial Killers Have Under-Developed Brains, Says New Study
  10. Wenn Kinder Tiere quälen – so sollten Eltern reagieren
  11. Why Men Trophy Hunt: Showing Off and the Psychology of Shame
  12. „Töten kann Spass machen“
  13. Hunting and Illegal Violence Against Humans
  14. Jäger besser verstehen
  15. Interview: Petra Klages mit dem Serienmörder Frank Gust
  16. Psychologisch-Soziologische Unterschiede zwischen Hobbyjägern und Nichtjägern
  17. Anatomie der menschlichen Destruktivität
  18. Hat der einen Schuss?
  19. Die Leidenschaft des Jägers
  20. Hunting and Illegal Violence Against Humans and Other Animals: Exploring the Relationship
  21. Hunters and molesters
  22. Ohio data confirms hunting/child abuse
  23. Michigan stats confirm hunting,  child abuse
  24. Häusliche Gewalt durch Waffen verhindern
  25. Cazadores deportivos – Mentes criminales?
  26. Jagd und Jäger: Psychoanalyse
  27. Ein Forscher findet in den Gehirnen von Serienmördern ein bestimmtes Muster
  28. Das Gehirn
  29. Hobby-Jäger und ihr Muster im Gehirn
  30. Dugré, J. R., Potvin, S., & Turecki, G. (2025). The dark sides of the brain: A systematic review and meta-analysis of neural correlates of human aggression. Neuroscience & Biobehavioral Reviews.
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  33. Yildirim, B. O., & Derntl, B. (2019). Neural correlates of empathy deficits in violent offenders: Evidence from fMRI. Social Cognitive and Affective Neuroscience.
  34. Decety, J., Chen, C., Harenski, C., & Kiehl, K. A. (2017). Psychopathy and reduced amygdala response to others’ pain: A neuroimaging investigation. Journal of Abnormal Psychology.
  35. Fitzgerald, D. A. et al. (2020). Violence exposure and neural desensitization: Amygdala and insula responses under repeated affective stimuli. NeuroImage.
  36. Anderson, N. E., Harenski, C. L., & Kiehl, K. A. (2018). Neural consequences of killing in combat: Amygdala modulation and emotional blunting. Neuropsychologia.
  37. Porcelli, A. J. et al. (2022). Neural processing of emotional stimuli in slaughterhouse workers: Evidence for desensitization in limbic circuits. Psychoneuroendocrinology.
  38. McNamee, R. L. et al. (2021). Affective numbing in high-violence occupations: Amygdala and insula attenuation during empathy tasks. Human Brain Mapping.
  39. Luo, Q., & Yu, H. (2022). Moral decision-making and amygdala modulation during harm assessment involving humans and animals. Cerebral Cortex.
  40. Bekoff, M., & Pierce, J. (2019). Empathy for animals and its neural substrates: A review of convergent evidence. Animal Sentience.

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