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Tierrechte

Tierquälerischer «Brieftaubensport» wird nicht zu deutschem UNESCO-Kulturerbe

Die Deutsche UNESCO-Kommission gab heute bekannt, dass das Brieftaubenwesen nicht in die Liste des deutschen Kulturerbes aufgenommen wird. Als Begründung führte die Kommission unter anderem an, dass der Verband Deutscher Brieftaubenzüchter den Tierschutz bei der Bewerbung nicht ausreichend berücksichtigt habe. Die Tierrechtsorganisation PETA wies mehrfach auf die Problematik hin und begrüsst den Entschluss, den tierquälerischen „Sport“ nicht als nationales Immaterielles Kulturerbe anzuerkennen.

Redaktion Wild beim Wild — 11. Dezember 2018

Die Deutsche UNESCO-Kommission gab heute bekannt, dass das Brieftaubenwesen nicht in die Liste des deutschen Kulturerbes aufgenommen wird. Als Begründung führte die Kommission unter anderem an, dass der Verband Deutscher Brieftaubenzüchter den Tierschutz bei der Bewerbung nicht ausreichend berücksichtigt habe. Die Tierrechtsorganisation PETA wies mehrfach auf die Problematik hin und begrüsst den Entschluss, den tierquälerischen „Sport“ nicht als nationales Immaterielles Kulturerbe anzuerkennen.

Das deutsche Brieftaubenwesen auf die Liste des nationalen Kulturerbes aufzunehmen, wäre eine schwere Fehlentscheidung gewesen. Bei den Wettkampf- und Glücksspielveranstaltungen wird immer wieder gegen das Tierschutzgesetz verstossen“, so Dr. Christian Arleth, Rechtsanwalt bei PETA. „Aus Prestigegründen oder auch für Preisgelder schicken Züchter und Veranstalter bewusst viele Tiere in den Tod – das hat weder etwas mit Tradition noch mit Tierliebe zu tun, sondern ist vorsätzliche Tierquälerei.“

PETA appellierte an die Verantwortlichen, Tierquälerei nicht zu Kulturerbe zu ernennen

North Rhine-Westphalia had nominated the German carrier pigeon fancying tradition for inclusion on the list of German cultural heritage. In August, PETA appealed in a letter to UNESCO, the Standing Conference of the Ministers of Education and Cultural Affairs, and the North Rhine-Westphalia State Office for Intangible Cultural Heritage, urging that carrier pigeon racing not be included in the Nationwide Register of Intangible Cultural Heritage of the German UNESCO. The animal rights organization repeatedly draws attention to the fact that pigeon racing competitions are events involving animal cruelty with characteristics of gambling, and that they systematically violate existing animal protection law.

In Germany, there are an estimated 30,000 breeders of so-called “carrier pigeons,” who breed exceptionally large numbers of birds each year and lose many of them in regional, national, and international racing competitions. Even by the breeders’ own admission, they lose between 20 and 25 percent of their pigeons per race. Under Section 3, Sentence 1, No. 1 of the Animal Welfare Act, it is prohibited to demand performances from animals that exceed their physical capacity. When birds fail to meet expectations and are deemed unsuitable for further breeding, breeders often kill them without anaesthesia by pulling on the pigeons’ necks or twisting their heads until the animals die.

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