Tierrechts-Aktivisten besetzen Schlachthof in Oensingen
In der Nacht auf Mittwoch stürmten Aktivisten des Vereins «269 Libération Animale» ein Schlachthaus des Schweizer Fleischverarbeiters Bell. Laut dem Verein sind 134 Aktivisten aus England, Belgien, Frankreich, Italien und der Schweiz seit etwa 2.30 Uhr vor Ort im Kanton Solothurn und haben den Betrieb und die Abläufe von Bell blockiert.
Tierrechtsaktivisten Schlachterei Bell Oensingen
In der Nacht auf Mittwoch stürmten Aktivisten des Vereins «269 Libération Animale» ein Schlachthaus des Schweizer Fleischverarbeiters Bell. Laut dem Verein sind 134 Aktivisten aus England, Belgien, Frankreich, Italien und der Schweiz seit etwa 2.30 Uhr vor Ort im Kanton Solothurn und haben den Betrieb blockiert.

Auf Transparenten war zu lesen: «Lastt uns alles blockieren, mit den Unterdrückten zusammen Widerstand leisten.» Die 70 Angestellten von Bell wurden nach Hause geschickt. Bauern, die ihre Tiere anliefern wollten, mussten wieder umkehren.
Polizei-Grossaufgebot vor Ort
Die Polizei wurde kurz nach 2 Uhr in der Nacht zum ersten Mal avisiert. Am Mittwochmorgen ist sie mit einem Grossaufgebot an der Dünnernstrasse im Einsatz. Den Demonstranten wurde ein Ultimatum gesetzt, den Bell-Produktionsbetrieb zu verlassen. Die Situation ist gemäss Polizei friedlich und ruhig.

Die Aktivisten wollen «im Todestrakt Widerstand leisten» und angekettet bleiben, bis sie von der Polizei evakuiert werden. Täglich werden in der Schweiz tausende Rinder und Kälber in Schlachthöfe gekarrt.
Bell hofft auf friedlichen Abzug
«Wir sind noch im Gespräch mit den beteiligten Personen im Gebäude», bestätigt Andreas Mock von der Kantonspolizei Solothurn.
Die Bell Food Group ist ein Tochterunternehmen von Coop Schweiz. Rund 12’000 Mitarbeitende erwirtschaften einen Jahresumsatz von vier Milliarden Franken. Mehr zu Tierrechten.
LASS UNS IN VERBINDUNG BLEIBEN!
Wir möchten dir gerne die neuesten Neuigkeiten und Angebote im Newsletter zukommen lassen.
Unterstütze unsere Arbeit
Mit deiner Spende hilfst du, Tiere zu schützen und ihrer Stimme Gehör zu verschaffen.
Jetzt spenden →