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Jagd

Sonderjagd bei Jägern nicht beliebt

Für den Schwyzer Regierungsrat gibt es keinen Anlass, vom neuen Jagdkonzept abzurücken, auch wenn dieses bei den Jägern unbeliebt ist. Eine Änderung des eingeschlagenen Wegs in der Nachjagd dränge sich nicht auf, schreibt die Regierung des Kantons Schwyz.

Redaktion Wild beim Wild — 6. Dezember 2018

Für den Schwyzer Regierungsrat gibt es keinen Anlass, vom neuen Jagdkonzept abzurücken, auch wenn dieses bei den Hobby-Jägern unbeliebt ist. Eine Änderung des eingeschlagenen Wegs in der Nachjagd dränge sich nicht auf, schreibt die Regierung des Kantons Schwyz.

In diesem Jahr wurde der Kanton Schwyz für die Hobby-Jagd erstmals in vier Jagdregionen eingeteilt. Insgesamt kamen 460 Stück Rotwild zur Strecke. Das Abschussziel von 150 Hirschkühen wurde mit 124 erlegten Hirschkühen knapp verfehlt.

Unterschiedliche Meinungen zur Nachjagd

Gegen die vom Kanton angeordnete Nachjagd sei opponiert und zum Boykott aufgerufen worden. Der Regierungsrat schreibt, die Hirschpopulation könne nur wirkungsvoll reduziert werden, wenn vermehrt Hirschkühe und jüngere Tiere erlegt würden. Weil die Nachjagd nicht das erwünschte Resultat brachte, wurde nun die kantonale Wildhut beauftragt, bis Ende Jahr die fehlenden Rotwildabschüsse vorzunehmen.

Nachjagd im Wallis

Während der Hochjagd konnten auch die Walliser Hobby-Jägerinnen und Hobby-Jäger die Hirschpopulation nicht genügend senken. Nur gerade 1’416 Stück Rotwild schossen sie in der zweiwöchigen Jagdzeit im September. Das Abschussziel lag bei 2’122 Tieren.

Die Nachjagd ist unethisch.

Daniel Kalbermatter, Präsident des Walliser Jägerverbandes

«Wir müssen für die kommenden Jahre eine Lösung finden, mit der wir die Abschussziele im September erreichen», so Kalbermatter. Mehr zum Jagdgesetz und zum Scheitern der Populationskontrolle.

Mehr zum Thema Hobby-Jagd: In unserem Dossier zur Jagd bündeln wir Faktenchecks, Analysen und Hintergrundberichte.

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