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Jagd

Walliser Hobby-Jäger erschiesst Herdenschutzhund statt Wolf

Bei dem Wolfs-Massaker im Kanton Wallis kommen auch speziell geschulte Hobby-Jäger – die Crème de la Crème – zum Einsatz.

Redaktion Wild beim Wild — 21. Dezember 2023

Herdenschutzhund bei Nacht erschossen

In Oberems wurde ein Herdenschutzhund fälschlicherweise für einen Wolf gehalten und erschossen.

Passiert ist das Ganze vor wenigen Tagen bei Nacht im Bezirk Leuk VS, meldet nau.ch.

Verwechslung mit tödlichen Folgen

Der Hund sollte die Schafe beschützen, während sie auf der Weide sind. Ein Trophäenjäger, der auf Wölfe lauerte, verwechselte den Hund mit einem Wolf und schoss versehentlich.

Der Hund starb, was zu einem Verlust von etwa 8’000 Franken führte, die der Steuerzahler für die Ausbildung und den Ersatz des Herdenschutzhundes aufbringen muss. Es war also nicht nur ein tragischer, sondern auch ein sehr teurer Jagdfehler.

Die genauen Umstände des tragischen Vorfalls sind noch unklar.

Update 22.12.2023: Wildhüter statt Hobby-Jäger

Nau.ch deckt am 21.12.2023 auf, dass ein Hobby-Jäger einen Schutzhund mit einem Wolf verwechselte.

Am Freitag, dem 22.12.2023, teilte der Walliser Jagddienst mit, dass es sich in Wirklichkeit um einen professionellen Wildhüter handelte. Das Genfer Modell mit professionellen Wildhüterinnen und Wildhütern zeigt, dass ein Wildtiermanagement ohne Hobby-Jagd ohne solche Verwechslungen funktioniert.

Dossier: Wolf in der Schweiz: Fakten, Politik und die Grenzen der Jagd

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Mehr zum Thema Hobby-Jagd: In unserem Dossier zur Jagd bündeln wir Faktenchecks, Analysen und Hintergrundberichte.

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