„Gina“ wollte immer wieder zu ihren älteren Jungtieren, die mit 1,5 Jahren ebenfalls bis jetzt nicht selbstständig sind und noch einige Monate mütterliche Fürsorge benötigen.
Ihr 2024 geborener Nachwuchs war bis jetzt nicht einmal von der Mutter unabhängig, schon musste Löwin Gina erneut gebären – nur damit die Neugeborenen wenig später getötet werden, schreibt PETA.
„Gina“ handelte aus ihrer Sicht absolut rational, indem sie den fast ausgereiften Nachwuchs aus dem vergangenen Jahr bis zur kurz bevorstehenden kompletten Eigenständigkeit aufziehen will.
Es ist evolutionär bedingt, dass eine Löwenmutter sich nur um die Jungtiere kümmert, die die grössten Chancen haben, durchzukommen, also in dem Fall um die bislang nicht unabhängigen, älteren Jungtiere.
Solche grausamen Vorgänge sind keine Ausrutscher, sondern trauriger Alltag hinter den Mauern von Zoos. Die Zuchtpolitik ist verantwortungslos und muss beendet werden. Der Kölner Zoo wusste, dass die Tiere kaum eine Chance hatten.
Nach einer Woche seien die Babys ohne die Milch und Fürsorge der Mutter so stark geschwächt gewesen, dass man sie tötete, „um ihnen unnötiges Leid zu ersparen“. Auf eine Handaufzucht habe man verzichtet, da dies zu einer Fehlprägung der Löwen auf Menschen führen würde.
Studien zeigen, dass die Asiatischen Löwen im Europäischen Zuchtprogramm stark von Inzucht betroffen sind und keinen Beitrag zu echtem Artenschutz leisten.
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