Österreich: Offensive für einheitliches Bundesjagdgesetz
Die Jagd muss den gesamtgesellschaftlichen Interessen dienen und ökologisch-tierschutzgerecht erfolgen. Dem wird die in neun Landesgesetzen unterschiedlich geregelte Jagd nicht gerecht. Die Landesgesetze erlauben z. B.: tierquälerische Jagdmethoden, Bejagung seltener Arten, Abschuss von Elterntieren mit Jungen oder Tötung von Hunden und Katzen.
Gefährdete Arten dürfen geschossen werden
Ein Volksbegehren fordert, die Jagdgesetze in Österreich bundeseinheitlich zu gestalten. Manche Landes-Jagdgesetze erlauben es, gefährdete Arten zu schiessen. «Die Turteltaube hat in Österreich in den letzten 20 Jahren mehr als zwei Drittel ihres Bestands verloren», sagt DDr. Martin Balluch vom VGT.
Bleischrot als Artenkiller
Jährlich wird die Umwelt in Österreich durch Tonnen an Blei aus Munition vergiftet. Bei allen drei grossen Adlerarten zählt Bleivergiftung zu den wichtigsten Verlustursachen. «Das Ende bleihaltiger Jagdmunition ist unausweichlich und überfällig», sagt Hans Frey, Greifvogelexperte. Mehr zum Thema Jagdgesetz, Vogelschutz und Tierschutzprobleme.
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