Abgelehnt «Schneehuhn und Schneehase leben lassen!»
Die Volksinitiative «Schneehuhn und Schneehase leben lassen!» verlangte, die Jagd auf Schneehasen und Schneehühner im Kanton Uri zu verbieten.
Diese Initiative im Kanton Uri war nicht nur ein Ausdruck des Arten- und Tierschutzes, sondern auch eine Reaktion auf den Klimawandel und dessen Auswirkungen auf die Lebensräume dieser Arten.
Dessen Bestand nimmt ab und die Tiere sind bereits auf der Roten Liste der bedrohten Arten verzeichnet. Die Debatte hat in den letzten Jahren an Intensität gewonnen.
2023 wurden in der ganzen Schweiz immer noch 244 Schneehühner und 837 Schneehasen von Hobby-Jägern zum Spass abgeschossen. Ein Verbot der Hobby-Jagd kann dazu beitragen, die Population auch in Uri zu stabilisieren und das Überleben der Art zu sichern.
Der Kanton Tessin beendete diese abscheuliche Jagd 2021. Die Abschaffung der sinnlosen Jagd auf das Schneehuhn und Schneehase ist auf kantonaler wie auch auf nationaler Ebene ein wichtiges Signal für den Schutz der Natur und der zunehmend bedrohten Arten.
Die Anpassung an kalte Lebensräume macht das Schneehuhn und den Schneehasen besonders verletzlich gegenüber den Folgen des Klimawandels. Mit steigenden Temperaturen verlieren diese Tiere ihren Lebensraum, was zu einem Rückgang ihrer Population führt.
Der Schutz dieser Wildtiere ist nicht nur eine Frage des Arten- und Tierschutzes, sondern hat auch Auswirkungen auf die gesamte Biodiversität. Wildtiere spielen eine wichtige Rolle im ökologischen Gleichgewicht.
Immer mehr Menschen sind sich der Wichtigkeit des Artenschutzes bewusst. Diese Abstimmung hat gezeigt, dass eine Mehrheit der Urner Bevölkerung nicht für einen Jagdschutz dieser Wildtiere ist.

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