Globaler Landrausch bedroht Artenvielfalt
Seit 2000 haben transnationale Landakquisitionen eine Fläche grösser als Südafrika verschlungen. Der globale Landrausch bedroht die Artenvielfalt.
Fläche grösser als Südafrika
Seit Beginn dieses Jahrhunderts hat die Welt einen massiven globalen Landrausch erlebt, mit Tausenden von transnationalen Landinvestitionen. Diese Akquisitionen umfassen eine Fläche, die grösser als Südafrika ist und nun offiziell für Landwirtschaft, Bergbau und Abholzung unter Vertrag genommen wurde.
Ein Forscherteam der University of Delaware hat herausgefunden, dass diese Akquisitionen zu massivem Waldverlust führen und eine grosse Gefahr für die biologische Vielfalt im globalen Süden darstellen.
91 Prozent der Investitionen bedrohen Artenreichtum
Die Analyse ergab, dass 91 Prozent der Investitionen zu einem Rückgang des Artenreichtums führen dürften. 39 Prozent dieser Investitionen liegen zumindest teilweise in Hotspots der biologischen Vielfalt. Mehr zum Thema Umwelt und Naturschutz sowie Klimawandel.
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