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Jagd

Millionär und Hobby-Jäger in Afrika von einem Büffel getötet

Ein millionenschwerer amerikanischer Trophäenjäger wurde bei einer Reise nach Südafrika von einem Büffel, den er zu erlegen versuchte, mit den Hörnern aufgespiesst und getötet.

Redaktion Wild beim Wild — 7. August 2025

Asher Watkins, 52, war am Sonntag auf der Jagd nach einem 1,3 Tonnen schweren Kapbüffelbullen, bekannt als „Black Death“, als dieser plötzlich mit einer Geschwindigkeit von 65 Kilometern pro Stunde auf ihn zustürmte.

Er rammte den 52-Jährigen, nachdem er zunehmend unruhiger geworden war, und tötete ihn fast augenblicklich.

Der Büffel gilt als das gefährlichste Tier, das man in Afrika jagen kann. Die Büffeljagd ist aufregend und spannend und steht ganz oben auf der Wunschliste jedes Hobby-Jägers.

Asher’s Ex-Frau Courtney würdigte ihn und sagte, ihre Tochter im Teenageralter sei „in einem Schockzustand“.

Sie sagte: „Es ist eine Realität, die immer noch schwer in Worte zu fassen ist. Unsere Herzen sind schwer, während wir die kommenden Tage bewältigen, besonders für Savannah, die um ihren Vater trauert. Wir sind seitdem in einem Zustand des Schocks und der Trauer und versuchen, nicht nur den Verlust, sondern auch die damit verbundene Komplexität zu verarbeiten.“

Asher, ein Ranchhändler aus Texas, glaubte fälschlicherweise, dass die Jagd ein wichtiger Teil des Schutzes der Wildtiere sei, und seine sozialen Medien sind voller Fotos von ihm neben toten Berglöwen und Wildvögeln.

Während seines Aufenthalts in Argentinien prahlte er damit, mit Freunden in nur drei Tagen Tausende von Tauben getötet zu haben.

Asher war Eigentümer der Watkins Ranch Group, die exklusive Ranches im Wert von 1 bis 30 Millionen Pfund verkaufte.

Ein Kapbüffel kann 1,5 Tonnen wiegen, 3,35 Meter lang und 1,68 Meter hoch sein. Seine Hörner sind durch einen festen Knochenblock über der Stirn verbunden, dessen Spitzen bis zu 1,22 Meter voneinander entfernt sein können.

Sie sind unberechenbar und aggressiv, und ihre einzigen Feinde sind Menschen und Löwen.

Die Safari-Website beschreibt das Tier als „das gefährlichste Tier, das man in Afrika jagen kann“.

Dort heisst es: „Keine andere Tierart auf dem Planeten hat einen furchterregenderen Ruf als der Kapbüffel. Er ist jedes Jahr für mehrere Todesfälle und viele Verletzungen von Hobby-Jägern verantwortlich. Er ist listig und kämpferisch und sucht Zuflucht im Dickicht, wenn er verwundet ist oder Gefahr droht. Büffel sind dafür bekannt, dass sie ohne Provokation angreifen, also bereiten sie sich auf das Schlimmste vor.»

Mehr zum Thema Hobby-Jagd: In unserem Dossier zur Jagd bündeln wir Faktenchecks, Analysen und Hintergrundberichte.

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