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Jagd

Tierquälerei: Tote Krähen als Abschreckung aufgehängt

PETA prangert Tat beim Veterinäramt in Höchstadt an und fordert umgehendes Verbot der „Vergrämungsmethode“.

Redaktion Wild beim Wild — 26. April 2021

Barbarische Abschreckungsmassnahme: Auf einem Feld bei Weisendorf hat ein Bauer tote Krähen als «Vergrämungsmassnahme» aufgehängt.

Verstoss gegen Landesjagdgesetz

PETA hat das Veterinäramt und die Untere Jagdbehörde am 26.4.2021 um eine Prüfung gebeten, ob ein Verstoss gegen das Landesjagdgesetz vorliegt. Die Rabenkrähe gehört zu den geschützten Vogelarten.

Die Bilder der toten Krähen schockieren jeden Tierfreund. Diese sogenannte Vergrämungsmethode mit den geschundenen Körpern toter Tiere muss umgehend verboten werden.

Peter Höffken, Fachreferent bei PETA

«Vergrämungsmethoden» mit toten Tieren sollten nach Auffassung von PETA vom Landratsamt untersagt werden.

Tote Krähen auf Feld bei Weisendorf aufgehängt
Tote Krähen auf Feld bei Weisendorf aufgehängt

Hobby-Jagd aus ökologischer Sicht unnötig

Laut dem Schweizer Tierschutz (STS) ist die Methode nutzlos: «Krähen merken sehr schnell, dass hier keine Gefahr besteht». Angebliche Ernteschäden, die jedoch wissenschaftlich unbewiesen sind, dienen bei der Hobby-Jagd auf Krähen als Vorwand.

Der Kanton Genf – in dem die Hobby-Jagd seit über 40 Jahren verboten ist – ist nur ein Beispiel dafür. Hier darf sich die Natur fast gänzlich selbst regulieren. Die Folge: eine hohe Artenvielfalt und gesunde, stabile Wildtierpopulationen.

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