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Tierwelt

Drogenmafia nutzt Tiertransporter

Auf dem Schiff ORION V wurden 4,5 Tonnen Kokain gefunden. Die Drogenmafia nutzt Tiertransporter für den Schmuggel.

Redaktion Wild beim Wild — 6. Februar 2023

4,5 Tonnen Kokain als Tierfutter getarnt

Am 28. Januar wurde das Schiff ORION V, das von Kolumbien in den Nahen Osten unterwegs war, vor den Kanarischen Inseln gestoppt. An Bord wurden 4,5 Tonnen Kokain gefunden, als Tierfutter getarnt.

Das Schiff wird sowohl mit dem Drogenhandel als auch mit der Tierausbeutung in Verbindung gebracht. Im Juni 2020 stellte die Polizei bei einer Drogenrazzia 5’000 Rinder aus Kolumbien fest, die sich in einem alarmierend schlechten Zustand befanden. Die Drogenhunde konnten wegen des Ammoniakgeruchs nicht arbeiten.

Lebendexport verbieten

Dass dieser Handel ins Visier von Schmugglern geraten ist, ist ein weiterer Weckruf, den grausamen Lebendexport ein für alle Mal zu verbieten. Lebende Tiere zu exportieren und ihre grausame Schlachtung in Drittländern in Kauf zu nehmen, ist mit den Werten der Europäischen Union unvereinbar. Mehr zum Thema Kriminalität.

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Mehr zum Thema Hobby-Jagd: Die wissenschaftlichen Belege stehen in der Übersicht Studien zu den Auswirkungen der Hobby-Jagd.

Die Position der IG Wild beim Wild: Die IG Wild beim Wild lehnt die Hobby-Jagd ab. Unser Vorbild ist der Kanton Genf, der seit 1974 ohne Hobby-Jagd auskommt: ohne Jagdzeiten, ohne Jagdhunde, ohne Treibjagden, ohne Hochsitze, ohne die Tierquälerei und die Kriminalität, die anderswo zur Jagdsaison gehören. Was dort seit über fünfzig Jahren funktioniert, widerlegt jedes Positionspapier von JagdSchweiz. Ein Verband, der seine Politik auf Behauptungen stützt, die er in den eigenen Dokumenten widerlegt, ist keine Fachorganisation, sondern eine Fabrik für Fehlinformationen.

Alle Beiträge werden von der IG Wild beim Wild sowie von externen Co-Autorinnen und Co-Autoren verfasst. Recherche, Strukturierung und redaktionelle Prozesse können dabei durch KI-gestützte Werkzeuge unterstützt werden.

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