Deutschland als Transitland im illegalen Welpenhandel
Eine neue PETA-Recherche zeigt, wie Hundewelpen in der Slowakei unter tierschutzwidrigen Bedingungen gezüchtet und anschliessend über Deutschland nach Belgien in sogenannte Puppyshops verkauft werden.
Die Hunde werden wie Ware behandelt, teils isoliert gehalten und früh von ihren Müttern getrennt.
Viele entwickeln dadurch lebenslange körperliche und psychische Probleme.
Allein der slowakische Zuchtbetrieb «Larus» erzielte zwischen 2021 und 2023 über eine Million Euro Umsatz und belieferte mindestens drei belgische Puppyshops mit mehr als 380 Welpen allein im Jahr 2023.
Deutschland fungiert dabei sowohl als Absatzmarkt als auch als Transitland, während Belgien eine Schlüsselrolle als Umschlagplatz im EU-weiten Welpenhandel einnimmt.
PETA kritisiert die Profitorientierung dieser Industrie und appelliert, Hunde niemals zu kaufen – weder online noch beim Züchter –, sondern ausschliesslich aus Tierheimen zu adoptieren.
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