Graubünden: Hobby-Jäger verwechselt Hund mit Fuchs
Obwohl seit Jahrzehnten erwiesen ist, dass Füchse keine Regulierung benötigen, kümmert sich das Amt für Jagd und Blödsinn Graubünden wenig um wissenschaftliche Fakten.
Ein seniler Hobby-Jäger im Kanton Graubünden hat wieder einen Hund erschossen – in seinem Visier vermutete er eigentlich einen Fuchs.
Im Kanton Graubünden werden unsinniger Weise immer wieder Füchse und andere Wildtiere erlegt und auch pietätlos zur Schau gestellt.
Laut der eidgenössischen Jagdstatistik haben Füchse in Kanton Graubünden bis zum 31.8.2024 Schonzeit.
Hobby-Jäger in Graubünden stören so mit ihren sinnfreien und oftmals auch illegalen Jagdaktivitäten absichtlich gerne die Ruhe aller Wildtiere und Bewohner in einem Biotop.
Der 80-jähriger Hobby-Jäger hat im Prättigau einen Hund mit einem Fuchs verwechselt. Der Schuss auf das vermeintliche Wildtier traf den Border Collie tödlich.
Der Hobby-Jäger befand sich letzte Woche wohl auch widerrechtlich auf der Passjagd im Gebiet Schlappin oberhalb Klosters. Wie die Bündner Polizei informierte, tauchte um etwa 21 Uhr ein Hund auf der vom Hobby-Jäger beobachteten Wiese auf.
Der Mann ging gemäss Polizei davon aus, dass es sich um einen Fuchs handelt. Er schoss auf das Tier, und der zehnjährige Border Collie fiel tot um. Danach erst bemerkte der Hobby-Jäger die Verwechslung. Die Kantonspolizei Graubünden klärt die genauen Umstände dieses Fehlabschusses ab.
Hobby-Jäger und Rassisten unterscheiden sich nicht wesentlich. Beide legen bei ihren diffusen Ansprüchen Wert auf eine Kultur der Gewalt. Sie haben beide ein gestörtes Weltbild, welches sie mit sekteneifriger Militanz realisieren wollen. Schaut man sich die Profile der Hobby-Jäger in den Social Medias an, strotzt es vor Konservativismus, braunem Gedankengut, Pegida, Sexismus, Rassismus, Statussymbolen, usw. Selten, dass man Menschen, die nach Höherem streben, unter Hobby-Jäger antrifft. Hobby-Jäger stellen sich zudem im offenen Feld keinem Kampf auf Augenhöhe mit dem Gegner, dazu sind sie zu feige und zu heimtückisch.
Damit solche Unfälle theoretisch auf ein Minimum begrenzt werden, müssen alle Hobby-Jäger in der Schweiz jedes Jahr ihre Schiessfertigkeit nachweisen. Auffallend ist jedoch ein Punkt: Das Programm kann beliebige Male bis zur Erfüllung wiederholt werden. Auch das Alter der Hobby-Jäger spielt keine Rolle.
Es braucht laut der IG Wild beim Wild jährlich medizinisch-psychologische Gutachten für Hobby-Jäger nach dem Vorbild von Holland sowie auch eine Altersbegrenzung nach oben. Die grösste Altersklasse bei den Hobby-Jäger sind, 65+, jene mit Alters-, Denk-, Seh-, Konzentrations- und Reaktionsschwächen sowie Ausbildungs- und Trainingsdefiziten. Ab dem 45. Lebensjahr steigt die Zahl der Unglücke dramatisch an. Die erschreckenden Meldungen über Jagdunfälle und tödliche Straftaten mit Jägerwaffen zeigen: Es wird höchste Zeit für die Abschaffung der Hobby-Jagd! Tödliche Schusswaffen gehören nicht in die Hände von senilen Hobby-Jägern, die diese völlig unkontrolliert benutzen können!
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