EU-Verbraucher wollen bessere Tierschutzgesetze
Knapp 90 % der EU-Verbraucher fordern bessere Tierschutzgesetze für Nutztiere. Eine BEUC-Umfrage zeigt den wachsenden Druck auf die EU.
90 % fordern bessere Gesetze
Fast 9 von 10 Verbrauchern gaben an, dass sie bessere Tierschutzgesetze für Tiere, die zum Verzehr gezüchtet werden, befürworten und glauben, dass die EU handeln sollte, um die Gesetzgebung zu aktualisieren, um ihnen Schutz zu bieten.
In einer neuen Umfrage des BEUC, die darauf abzielte, die Einstellung der Verbraucher zum Tierschutz zu analysieren, gaben 6 von 10 Verbrauchern an, dass sie nur wenig über Tierschutzpraktiken wissen, und drei Viertel der Verbraucher wünschen sich ein besseres Kennzeichnungssystem für aus Tieren gewonnene Produkte.
Wenig Vertrauen in Tierschutzbehauptungen
Die Verbraucher brachten zum Ausdruck, dass sie wenig Vertrauen in Tierschutzbehauptungen von Unternehmen haben, und 84 % würden negativ auf Tierschutzbeschönigungen reagieren.
7 von 10 Befragten sprachen sich dafür aus, dass die Kosten der Umstellung gerecht verteilt werden müssen und die EU den Landwirten Mittel zur Verfügung stellen muss, damit sie höhere Standards umsetzen können.
Gleiche Standards für Importe
Eine grosse Mehrheit, 78 %, stimmte zu, dass für die Einfuhr von tierischen Erzeugnissen dieselben Tierschutzvorschriften gelten sollten, wie für die in der EU erzeugten. Dies wird durch einen weiteren Bericht der Vrije Universiteit Brussel und des BEUC unterstützt, der zu dem Schluss kommt, dass die EU-Handelspolitik nicht ausreichend mit dem Green Deal kohärent ist und dass die Verbraucher durch Einfuhrbestimmungen und eine bessere Kennzeichnung, die ihnen eine fundierte Entscheidung ermöglicht, fair behandelt werden müssen.
«Mit 9 von 10 Verbrauchern, die neue Gesetze für einen besseren Tierschutz unterstützen, bestätigt unsere Umfrage, dass es den Menschen wichtig ist, wie wir mit Tieren umgehen, die für die Lebensmittelproduktion gehalten werden. Es ist höchste Zeit, dass die EU-Kommission ihr Versprechen einlöst, die EU-Rechtsvorschriften zum Tierschutz in der Landwirtschaft zu überarbeiten.»
Monique Goyens, Generaldirektorin, BEUC
Die Umfrage erstreckt sich auf Belgien, Deutschland, Ungarn, Italien, die Niederlande, Portugal, Spanien und Schweden. Pro Land wurden im November 2023 1’000 Personen befragt.
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