Wild beim Wild: Fakten, Dossiers und Kritik zur Hobby-Jagd
Es gibt Themen, bei denen die öffentliche Debatte seit Jahren auf Schienen läuft. Die Hobby-Jagd ist so ein Thema. In Medien, Behördenmitteilungen und Verbandskommunikation klingt vieles gleich: «Hege», «Bestandsregulierung», «Wildschäden vermeiden», «Naturschutz durch Jagd». Wer diese Begriffe oft genug hört, glaubt schnell, das sei die ganze Wahrheit.
Diese Plattform existiert, weil wir das nicht stehen lassen wollen.
Wildtiere sind keine Ressourcen, die man nach Bedarf «reguliert». Sie sind fühlende Lebewesen mit Bedürfnissen, Lebensräumen, Sozialstrukturen und Stressreaktionen. Wenn über Jagd gesprochen wird, geht es jedoch häufig nicht um das Tier, sondern um Interessen. Um Tradition, Freizeit, Macht über Flächen, politische Netzwerke und Deutungshoheit. Und zu oft wird Kritik daran als «emotional» abgetan, obwohl gerade die Jagdkommunikation selbst stark von Emotionen, Bildern und Erzählungen lebt.
Hier soll auch im Jahr 2026 etwas anderes passieren: mehr Fakten, mehr Kontext, mehr Klartext.
Was wildbeimwild.com leistet
Wir recherchieren, ordnen ein und dokumentieren. Wir prüfen Aussagen, nehmen Begriffe auseinander und zeigen, welche Interessen hinter ihnen stehen. Wir schreiben über Wildtiere, über Tierschutz, über Jagdpraxis, über Lobbyarbeit und über politische Entscheidungen, die oft unter dem Radar laufen. Und wir erklären die Dinge so, dass man sie teilen, zitieren und in Diskussionen verwenden kann.
Was du hier erwarten kannst:
- Dossiers, die ein Thema von Grund auf aufrollen, mit Quellen und nachvollziehbarer Argumentation
- Aktuelle Einordnungen, wenn wieder ein Fall, eine Kampagne oder eine politische Vorlage die Runde macht
- Faktenchecks zu typischen Jagd-Behauptungen, verständlich und sauber belegt
- Konkrete Handlungsoptionen, wie man sich informieren, engagieren oder politisch wirksam werden kann
Was du hier nicht bekommst:
- Jagdromantik und PR
- Pauschale Feindbilder, die mehr Lärm als Wirkung erzeugen
- Behauptungen ohne Quellen
Warum die Hobby-Jagd hinterfragt werden muss
In der Schweiz töten rund 30’000 Hobby-Jägerinnen und Hobby-Jäger jährlich über 100’000 Wildtiere. Ob diese Tötungen ökologisch notwendig sind, ist wissenschaftlich höchst umstritten. Das Genfer Modell zeigt seit 1974, dass professionelles Wildtiermanagement ohne Hobby-Jagd funktioniert, mit messbar besseren Ergebnissen für die Biodiversität. Unsere Studiensammlung dokumentiert die wissenschaftliche Evidenz.
Informiert bleiben und handeln
Wir glauben, dass sich etwas verändert, wenn Menschen gut informiert sind. Nicht durch Empörung allein, sondern durch belastbare Informationen, die man nicht einfach wegwischen kann. Genau dafür ist die IG Wild beim Wild da.
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Weiterführende Einstiegspunkte: Alternativen zur Hobby-Jagd, Jagd und Biodiversität, Das Tierschutzproblem der Hobby-Jagd.
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