Die Bewegung, die regen Zulauf und eine breite Unterstützung in der Öffentlichkeit erfährt, hat es sich auf die Fahnen geschrieben, die Jägerschaft nicht mehr alleine mit den Tieren im Wald zu lassen.
Fortan sind Aktivistinnen und Aktivisten bei Treibjagden und anderen Formen der Jagd in geringer oder grösserer Anzahl zugegen und beobachten und dokumentieren genau, was Jägerinnen und Jäger im Wald und auf dem Feld mit unseren Wild- und Haustieren alles so anstellen.
Hunt Watch wurde in der Nordwestschweiz vom Tierrechts-Aktivisten Olivier Bieli gegründet. Die Kampagne konzentrierte sich anfänglich auf Jagdreviere in der Region. Mittlerweile gibt es weitere Ableger in der Schweiz und auch Jagden im Ausland, namentlich in Frankreich und Deutschland, werden von Hunt Watch begleitet.
Auszüge des während der Jagden erstellten Foto- und Filmmaterials werden veröffentlicht. Ziel ist es dabei, der Öffentlichkeit zu zeigen, wie Jägerinnen und Jäger mit der Natur und ihren Bewohnern umgehen, wie rücksichtslos und brutal die Jagd wirklich ist und welchen teils massiven Gefahren Wildtiere, Hunde und Menschen bei Treibjagden ausgesetzt sind.









Aktivistinnen und Aktivisten von Hunt Watch verhalten sich zu jedem Zeitpunkt friedlich und bei Konfrontationen mit der Jägerschaft deeskalierend. Zudem lehnt Hunt Watch jede Form von Blockaden, Sachbeschädigungen, Hassrede und weiteren strafbaren Handlungen konsequent ab.
Während Jagdbegleitungen halten sich Aktivistinnen und Aktivisten stets an die öffentlich begehbaren Wege, bewegen sich nicht in die Schusslinie und stören die Jagd in keiner Form. Dennoch wurden in unserem Beisein bereits mehrfach Treibjagden abgebrochen. Die Jägerschaft reagiert zeitweilig verunsichert, erbost und gar aggressiv auf unsere wichtige Tierrechtsarbeit und versucht diese, wann und wo immer möglich, massiv zu torpedieren. Dies mit äusserst zweifelhaften und sogar illegalen Methoden.
Mehrfach verbreitete ein Jäger – getarnt als Autor – in einer Zeitung Falschdarstellungen und dreiste Lügen über unsere Organisation, um gezielt unserem Ruf zu schaden. Auch wurden Aktivistinnen und Aktivisten während Treibjagden fälschlicherweise verbotene Handlungen unterstellt.
Bei der Polizei gestellte, gänzlich sinnfreie Strafanzeigen verliefen bei den zuständigen Staatsanwaltschaften allesamt mit einer Nichtanhandnahmeverfügung im Sand. In den Fokus gerät auch immer wieder Hunt Watch-Vorsteher Olivier Bieli, der in seinem Berufsleben seit fast 20 Jahren als Polizist bei der Kantonspolizei Basel-Stadt tätig ist.
Während einer Treibjagd wurden gezielt mehrere Reifen seines Tierschutzfahrzeuges zerstochen. Eine Jägerin meldete sich zudem mit einem Hassbrief bei der Departementsvorsteherin der Kantonspolizei –der höchsten politischen Stelle der Behörde – und verleumdete Bieli darin massiv, forderte sogar unverhohlen seine Entlassung. Die Einschüchterungstaktik schlug fehl und löste ein Strafverfahren gegen die Jägerin selbst aus.
Mit zweifelhaften Strafanzeigen, Sachbeschädigungen, Drohungen, Einwirken auf den Arbeitgeber und der Verbreitung von Lügen versucht uns die Jägerschaft von sich fernzuhalten. Damit kitzelt diese jedoch nicht nur unsere unbändige Neugier und den Tatendrang, eine Welt ohne Gewalt anzustreben, sondern generiert auch immer mehr den Fokus von Öffentlichkeit und Medien auf die eigenen Machenschaften im Umgang mit der Natur und ihren fühlenden Lebewesen.
Die Zeiten, in denen Jägerinnen und Jäger im Wald tun und lassen konnten, was sie wollen, sind seit der Gründung von Hunt Watch definitiv vorbei.






