Hobby-Jäger stirbt im Kanton Waadt
Wieder fordert das Schweizer Jagdunwesen ein Opfer. Man müsste den Staat verklagen, der Senile mit Waffen ausrüstet und damit Lebewesen gefährdet. Ab dem 40. Lebensjahr steigt die Zahl der Unglücke dramatisch an. Alle 29 Stunden passiert ein Jagdunfall und alle 3 1⁄2 Monate ist ein Toter zu beklagen. Bei der Polizei oder beim Militär werden aus gutem Grund die älteren Semester nicht mehr in bewaffnete Einsätze mit gefährlichen Schusswaffen geschickt.
87-Jähriger schiesst sich in Leistengegend
Am Freitag, dem 6. Oktober 2023, gegen 18:10 Uhr verletzte sich ein Mann auf der Hobby-Jagd in Curtilles im Kanton Waadt mit seiner Waffe.
Den ersten Informationen zufolge hat er sich dabei in die Leistengegend geschossen, und zwar auf eine Art und Weise, die die Ermittlungen klären müssen. Trotz der ersten Hilfe, die ihm von anderen Hobby-Jägern und dann von der Polizei geleistet wurde, verstarb der 87-jährige Schweizer noch am Unfallort.
Strafrechtliches Ermittlungsverfahren eingeleitet
Die diensthabende Staatsanwaltschaft leitete ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren ein, um die genauen Umstände und Ursachen dieses Jagdunfalls zu ermitteln.

Nicht der erste Unfall in der Jagdsaison
Es ist nicht der erste Unfall in der diesjährigen Jagdsaison in der Schweiz. Anfang September wurden zwei Hobby-Jäger im Kanton Graubünden tot aufgefunden worden. Mitte September wurde ein Hobby-Jäger auf der Hobby-Jagd im Kanton Uri von einem Querschläger getroffen und verletzt. Die Rega flog den 38-Jährigen ins Spital.
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Mehr aktuelle Jagdunfälle und dokumentierte Straftaten mit Hobby-Jägern finden Sie hier: Chronik der Jagdunfälle und Straftaten bei Abschaffung der Jagd sowie in der Chronik der Jagdunfälle in Deutschland, Österreich und der Schweiz bei PETA.
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