In dieser TierCrime‑Folge wird klar, wann aus Hobby-Jagd strafbare Tierquälerei werden kann und warum das Gesetz Tierleid im Wald im Kanton Aargau trotzdem zulässt.
Ein Tatort im klassischen Sinn. Eine Treibjagd. Ein Schuss. Todesangst. Und ein Ende, das quälend lange dauert. Was Hobby-Jäger als Routine verbuchen, ist für das betroffene Tier ein Martyrium: legal, geduldet und fast unsichtbar.
Ist das noch Jagd oder schon Tierquälerei? «TierCrime mit VanDam» nimmt einen Fall aus der Schweiz unter die Lupe, bei dem ein verletztes Wildtier zur Zielscheibe von Rechtfertigungen wird: Jagdrecht trifft Tierschutzrecht, Tradition trifft Strafgesetz.
Dami fragt nach: Wann wird Jagd zur Tierquälerei? Wo endet eine tierschutzkonforme Nachsuche – und wo beginnt Misshandlung? Warum ist Leid erlaubt, sobald man es «Jagd» nennt?
Ein Fall über Angst, Ausreden und darüber, wie schnell Tierleid unsichtbar wird, sobald Tradition, Jagdlobby und Behördenversagen zusammenkommen.
Ebenso zeigt der föderale Vergleich innerhalb der Schweiz, dass Bewegungs- und Treibjagden keineswegs alternativlos sind. In 16 Kantonen mit Patentjagd wird Wildtiermanagement ohne revierbasierte Treibjagden organisiert, während nur 9 Kantone an der Revierjagd festhalten, in der Bewegungsjagden strukturell verankert sind. Dass Wildbestände in Patentjagd-Kantonen nicht kollabieren und ökologische Schäden nicht eskalieren, widerlegt das politische Narrativ, Bewegungsjagden seien zwingend notwendig. Die Unterschiede sind jagdpolitisch motiviert, nicht ökologisch begründet.
«TierCrime mit VanDam» erzählt wahre Fälle von Tierquälerei aus der Schweiz schonungslos, fundiert und mit juristischer Präzision. Für die Tiere, die keine Stimme haben.
Dieser Podcast gehört allen, die Tieren eine Stimme geben wollen: Menschen, die Jagd kritisch sehen, Tierschutz ernst nehmen und verstehen wollen, wie Tierquälerei im «Land des Tierwohls» möglich bleibt.
Für mehr Hintergründe zur Hobby-Jagd in der Schweiz und zu strukturellen Problemen im Tierschutzvollzug lohnt sich ein Blick auf die Analysen und Dossiers bei wildbeimwild.com.






