In Folge 7 des True-Crime-Podcasts «TierCrime mit VanDam» analysieren die beiden Juristinnen Damaris Kiefer und Vanessa Gerritsen einen weiteren dokumentierten Fall aus der Schweiz.
Dami fragt nach. Vani ordnet ein. Und gemeinsam legen sie offen, wie schnell Tierleid bagatellisiert wird, wenn die Täter jung sind und das Opfer kein Gehör hat.
Der Fall
Treten, schlagen. Feuer. Die Eskalation jener Nacht hätte schon früh Fragen aufgeworfen, die weit über den Tatort hinausgehen. Was als «Jungenstreich» abgetan werden könnte, ist in Wahrheit ein mehrstufiger Akt gezielter Gewalt an schutzlosen Lebewesen. Der Podcast zeigt, wie solche Vorfälle im Schweizer Tierschutzvollzug oft unsichtbar bleiben, obwohl Tierschutz in der Schweiz Verfassungsrang hat.
Rechtliche Einordnung
Vani beleuchtet in dieser Folge vier entscheidende Spannungsfelder:
- Jugendstrafrecht vs. Tierschutzrecht: Welches Recht greift, und wie schützt es die Opfer wirklich?
- Qualvolle vs. mutwillige Tötung: Eine Unterscheidung mit erheblichen Konsequenzen fürs Strafmass
- Täterzentrierung vs. Opferschutz: Warum das Leid der Tiere im Urteil oft kaum sichtbar ist
- Strafmass und Signalwirkung: Wenn die Strafe klein bleibt, obwohl das Leid gross war
Gewalt als Frühwarnsignal
Forschung und Praxis zeigen: Tierquälerei durch Jugendliche ist selten ein Einzelphänomen. Der Podcast «TierCrime mit VanDam» macht sichtbar, wie Tierquälerei im vermeintlichen «Land des Tierwohls» bagatellisiert wird, und setzt bewusst auf Information statt Sensation. Folge 7 stellt die Frage, die viele scheuen: Wann ist Gewalt gegen Tiere der Beginn von etwas Grösserem, das niemand sehen wollte?






