Ein Herz für Waschbären
In Mecklenburg-Vorpommern sorgen Waschbären immer wieder für Konflikte: Sie tauchen in Gärten auf, durchwühlen Abfalltonnen und suchen Unterschlupf unter Dächern. Für betroffene Anwohnerinnen und Anwohner kann das belastend sein. Gleichzeitig werden die eingewanderten Tiere häufig als erhebliche Bedrohung für Niederwild, Bodenbrüter, Nestbrüter und seltene Tierarten dargestellt. Doch wissenschaftliche Untersuchungen zeichnen ein differenzierteres Bild: Der Waschbär ist offenbar deutlich weniger verheerend für die heimische Tierwelt, als es sein Ruf vermuten lässt. Die Tierschützerin Heike Gronow engagiert sich für einen sachlichen und tierfreundlichen Umgang mit Waschbären. Sie unterstützt Menschen, bei denen sich die Tiere angesiedelt haben, und zeigt Möglichkeiten auf, Konflikte ohne Gewalt zu lösen.
