Schwerreicher Hobby-Jäger wegen Steuertricks verurteilt
Die Tiroler Jagdhütte von Novartis-Chef Daniel Vasella wurde in einer Augustnacht 2009 durch einen Brandanschlag verwüstet.
Jagd-Villa und 4’000 Hektaren Jagdrevier
Die Jagd-Villa Tiroler befand sich in der Gemeinde Bach im Lechtal. Laut «NZZ online» befanden sich in dem Haus unter anderem Kühlräume, Magazine zur Aufbewahrung von Jagdtrophäen und Garagen. Vasella war Pächter eines 4’000 Hektaren grossen Jagdreviers.
Als der Bündner Daniel Vasella im Februar 2013 als Verwaltungsratspräsident von Novartis zurücktrat, sollte er eine Vergütung von 72 Millionen Franken erhalten. Laut Schätzungen soll er beim Basler Pharmakonzern seit 2000 rund 400 Millionen Franken verdient haben.
Gericht weist Steuertricks nach
Wie die SonntagsZeitung berichtet, behauptete der Hobby-Jäger, dass er 2013 nach Monaco ausgewandert sei. Dort gibt es keine Einkommens- und Vermögenssteuer.
Doch das Zuger Verwaltungsgericht wies dem Multimillionär in einem 57-seitigen Urteil minutiös nach, dass seine Beweise an vielen Stellen falsch oder unglaubwürdig seien. Sein Wasserverbrauch in Risch war 32-mal höher als in Monaco. Von 160 Flügen zwischen 2013 und 2015 ging ein einziger ab Nizza. Ansonsten fast immer ab Zürich.
Insbesondere bei der Hobby-Jagd und den Hobby-Jägerinnen und Hobby-Jägern ist es elementar, dass man ganz genau hinschaut. Nirgendwo wird so viel mit Unwahrheiten und Fake-News manipuliert. Mehr zum Thema Kriminalität und Jagd.
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