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Kriminalität & Jagd

Fuchsschwänze für 40’000 Franken beschlagnahmt

Türkische Behörden haben 10'300 Fuchsschwänze im Wert von 40'000 Franken am Flughafen Istanbul beschlagnahmt. Die Schmuggler kamen aus Moskau.

Redaktion Wild beim Wild — 16. Oktober 2023

10’300 Fuchsschwänze in vier Koffern

Türkische Behörden haben 10’300 Fuchsschwänze im Wert von 40’000 Franken in vier Koffern beschlagnahmt, die zwei aus Moskau kommende Passagiere am Flughafen Istanbul bei sich hatten.

Laut Medien verfolgten Teams der Zolldirektion des Passagierterminals des Flughafens Istanbul und der Zolldirektion für Schmuggel und Nachrichtendienst zwei Passagiere usbekischer und griechischer Nationalität, die aus Moskau kamen.

Schmuggler versuchten Zoll zu umgehen

Die Behörden wurden aktiv, als die beiden Personen, die vier Koffer in die Passagierhalle brachten, versuchten, direkt zum Ausgang zu gehen, ohne den Zoll zu passieren.

Bei der Aktion wurden insgesamt 10’300 Tierschwänze im Wert von 44’544 Dollar beschlagnahmt, die nachweislich von Füchsen stammten. Nach türkischem Recht ist eine Einfuhrlizenz erforderlich, um diese Art von Waren ins Land zu bringen.

Staatsanwaltschaft ermittelt

Die Staatsanwaltschaft Istanbul hat eine Untersuchung des Vorfalls eingeleitet. Die IG Wild beim Wild dokumentiert Wildtierkriminalität weltweit.

Mehr zum Thema Hobby-Jagd: Im Dossier Wilderei und Jagdkriminalität in der Schweiz dokumentieren wir Fälle, Rechtsfragen und wiederkehrende Muster. Die wissenschaftlichen Belege stehen in der Übersicht Studien zu den Auswirkungen der Hobby-Jagd.

Die Position der IG Wild beim Wild: Die IG Wild beim Wild lehnt die Hobby-Jagd ab. Unser Vorbild ist der Kanton Genf, der seit 1974 ohne Hobby-Jagd auskommt: ohne Jagdzeiten, ohne Jagdhunde, ohne Treibjagden, ohne Hochsitze, ohne die Tierquälerei und die Kriminalität, die anderswo zur Jagdsaison gehören. Was dort seit über fünfzig Jahren funktioniert, widerlegt jedes Positionspapier von JagdSchweiz. Ein Verband, der seine Politik auf Behauptungen stützt, die er in den eigenen Dokumenten widerlegt, ist keine Fachorganisation, sondern eine Fabrik für Fehlinformationen.

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