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Kriminalität & Jagd

England: Gefängnis für sadistischen Hobby-Jäger

Eine Haftstrafe von 22 Wochen erhielt ein Hobby-Jäger in England, weil er einen in einem Käfig gefangenen Fuchs quälte.

Redaktion Wild beim Wild — 18. August 2018

Eine Haftstrafe von 22 Wochen erhielt ein Hobby-Jäger in England, weil er einen in einem Käfig gefangenen Fuchs quälte.

Tierkämpfe mit dem Handy gefilmt

John Thomas Gough erhielt auch ein lebenslanges Tierhalteverbot, nachdem er seine Schuld eingestanden hat, Tierkämpfe zu veranstalten und unnötiges Leid an Tieren verursacht zu haben, schreibt die Stourbridge News.

Während des Prozesses wurde bekannt, dass der Hobby-Jäger die Tierkämpfe mit einem Handy gefilmt hatte und seine beiden Jagdhunde dabei anfeuerte.

Auf einem weiteren Video ist zu sehen, wie der gequälte Fuchs aus dem Käfig gelassen wurde und brutal von seinen Hunden attackiert wurde. Das Ganze geschah im Garten an seinem Wohnort am 16. Mai 2017.

Hausdurchsuchung brachte Beweise

Die Anklage gegen den Hobby-Jäger erfolgte, nachdem der örtliche Tierschutzverein RSPCA und die lokale Polizei, nach einem Hinweis, eine Hausdurchsuchung veranlasst hatten.

Während dieser Durchsuchung wurden die Videos und Bilder der Tierkämpfe auf dem Handy des Hobby-Jägers entdeckt. Eine Fuchsfalle und weiteres Werkzeug für die Fuchsjagd wurde in seinem Haus auch gefunden. In seinem Auto fand die Polizei Fuchsschwänze, Käfige für Jagdhunde und Schaufeln.

Ein Sprecher des Tierschutzvereins sagt: «Wir wissen nicht, was mit dem Fuchs in diesem schrecklichen Angriff passiert ist. Auch die beiden Jagdhunde wurden auf dem Gelände nicht gefunden.»

Ein Gutachter bestätigte aufgrund der Videos schweres Leiden für den Fuchs und offene, blutende Verletzungen. Mehr zu Kriminalität und Hobby-Jagd.

Mehr zum Thema Hobby-Jagd: In unserem Dossier zur Jagd bündeln wir Faktenchecks, Analysen und Hintergrundberichte.

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