Finnland: Zoo schickt Riesenpandas nach China zurück
Ein finanziell angeschlagener finnischer Zoo bereitet sich darauf vor, zwei von China geliehene Riesenpandas zurückzugeben, da er deren Unterhalt nicht mehr finanzieren kann.
Panda-Diplomatie gescheitert
Die Pandas wurden 2018 im Rahmen eines Artenschutzabkommens zwischen China und Finnland an den Ahtari-Zoo ausgeliehen. Der private Zoo hatte gehofft, dass die Pandas Besucher anlocken würden. Die COVID-19-Reisebeschränkungen führten jedoch zu einem Rückgang der Besucherzahlen und zu steigenden Schulden.
Ein Vorschlag für einen staatlichen Zuschuss in Höhe von 5 Millionen Euro wurde zurückgezogen, nachdem Abgeordnete darauf hingewiesen hatten, dass der Betrag höher sei als das, was das Land jährlich für den Schutz eigener bedrohter Arten ausgibt.
1 Million Dollar pro Jahr
China besitzt fast alle Riesenpandas der Welt und vermietet sie im Rahmen der sogenannten «Panda-Diplomatie». Zoos, die ein Pandapärchen aufnehmen wollen, müssen dafür rund eine Million US-Dollar pro Jahr zahlen.
«Riesenpandas sind im Grunde wilde Tiere, also werden sie in Gefangenschaft leiden, egal welche Bedingungen der Mensch für sie schafft», sagte Long Yuanzhi gegenüber Radio Free Asia. Die überwiegende Mehrheit der in Gefangenschaft lebenden Pandas werde nie wieder ausgewildert.
Wilde Pandas brauchen keine Menschen
Der Bestand in freier Wildbahn liegt derzeit bei knapp über 1’800 Tieren, weltweit leben etwa 700 Pandas in Gefangenschaft. «Die Grossen Pandas brauchen die Menschen nicht: Die Menschen brauchen die Grossen Pandas», sagt Long. Mehr zum Thema Tierrechte.
| Sie können mit Barmherzigkeit allen Tieren und unserem Planeten helfen. Wählen Sie Mitgefühl auf Ihrem Teller und in Ihrem Glas. Go vegan. |
Unterstütze unsere Arbeit
Mit deiner Spende hilfst du, Tiere zu schützen und ihrer Stimme Gehör zu verschaffen.
Jetzt spenden →