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Tierrechte

Designer Jean Paul Gaultier sagt «adieu» zu Pelz

Jean Paul Gaultier ist der neueste Modedesigner, der Pelz für seine künftigen Kollektionen verbannt. Der Designer gab seine Entscheidung live im französischen Fernsehen bekannt, in der er behauptete, die Art und Weise, wie Tiere für ihr Fell getötet werden, sei «absolut bedauerlich«.

Redaktion Wild beim Wild — 12. November 2018

Jean Paul Gaultier ist der neueste Modedesigner, der Pelz für seine künftigen Kollektionen verbannt. Der Designer gab seine Entscheidung live im französischen Fernsehen bekannt, in der er behauptete, die Art und Weise, wie Tiere für ihr Fell getötet werden, sei «absolut bedauerlich».

Jean Paul Gaultier
Jean Paul Gaultier

Jahrelanger Druck von PETA

Jahrelang hatten PETA und ihre Partnerorganisationen vor dieser bahnbrechenden Ankündigung Druck auf den Designer ausgeübt: 2002 eroberten PETA-Unterstützer den Laufsteg des Designers und zeigten den Zuschauern eine wichtige Botschaft: «Pelz tötet.» Nun folgt der Kult-Designer dem Beispiel von Armani, Versace, Ralph Lauren, Vivienne Westwood, Stella McCartney und vielen weiteren.

Pelz ist tot

«Diese Entscheidung entspricht dem Zeitgeist», so Johanna Fuoss, Campaignerin bei PETA Deutschland. «Die überwiegende Mehrheit der Menschen will keine Produkte, für die ein Tier eingesperrt und per Elektroschock getötet oder erschlagen wurde. Pelz ist heute so tot wie die Tiere selbst, denen ihr Fell gestohlen wurde.»

In den vergangenen Jahren enthüllten die Tierrechtsorganisation und ihre Partner unvorstellbare Tierquälereien auf Pelzfarmen in Polen, Deutschland und Kanada. Füchse und Nerze müssen dort in verdreckten Drahtkäfigen ausharren, bis sie schliesslich erschlagen, vergast oder per Stromschlag getötet werden. Mehr zu Tierrechten.

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