2. April 2026, 08:50

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Kulturlandschaft als Mythos

Die Vorstellung, europäische Kulturlandschaften seien «natürliches Erbe», das es zu bewahren gelte, ist wissenschaftlich unhaltbar. Sie sind das Resultat von Rodung, Entwässerung, Flussbegradigung, Landwirtschaft und Besiedlung – also permanenter, oft massiver menschlicher Eingriffe über Jahrhunderte. Dieses Dossier stellt das Kulturlandschafts-Narrativ systematisch infrage. Im Zentrum stehen nicht moralische Urteile, sondern überprüfbare Fakten: Entstehungsgeschichte, ökologische Wirkung und wissenschaftliche Alternativen.

Was dich hier erwartet

  • Kulturlandschaft: kein Naturerbe, sondern Menschenwerk: Warum keine mitteleuropäische Kulturlandschaft natürlich entstanden ist, was das Konzept «gewachsene Landschaft» verschleiert und was die Forschung zur ökologischen Herkunft dieser Landschaftstypen sagt.
  • Ökologisch verarmte Stabilisierungssysteme: Warum Kulturlandschaften nur durch ständige menschliche Eingriffe existieren, wie sie natürliche Ökosystemleistungen systematisch unterdrücken und was die Krefelder Studie über den Zustand dieser Landschaften belegt.
  • Rewilding als wissenschaftliche Antwort: Was prozessorientierter Naturschutz bedeutet, wie das Helmholtz-Zentrum UFZ Rewilding-Projekte in Deutschland untersucht und warum natürliche Dynamik widerstandsfähigere Ökosysteme erzeugt als pflegeintensive Konservierung.
  • Europäische Praxis und Schweizer Beispiele: Wo in Europa grosse Rewilding-Gebiete entstehen, was die Wiederansiedlung von Wisenten im Jura zeigt und was die Europäische Umweltagentur zur Ökosystemwiederherstellung empfiehlt.
  • Kritische Gegenpositionen: Welche Einwände der klassische Naturschutz erhebt, was das niederländische Projekt Oostvaardersplassen über die Grenzen von Rewilding lehrt und wo die ethischen und politischen Spannungen liegen.
  • Was sich ändern müsste: Konkrete politische Forderungen: Prozessschutz statt Pflegekonservierung, Aufwertung natürlicher Dynamik, Raum für Wildnis in der Landschaftspolitik.
  • Argumentarium: Antworten auf die häufigsten Einwände gegen Rewilding und natürliche Prozesse.
  • Quicklinks: Alle relevanten Beiträge, Studien und Dossiers auf einen Blick.

Kulturlandschaft: kein Naturerbe, sondern Menschenwerk

Wenn Naturschutzverbände, Landwirtschaftslobbyisten oder Jagdverbände von «gewachsenen Kulturlandschaften» sprechen, klingt das nach Tradition, Tiefe, ökologischer Legitimität. Was das Konzept in Wirklichkeit beschreibt, ist ein Landschaftszustand, der zu keinem Zeitpunkt natürlich war. Mitteleuropäische Kulturlandschaften – Blumenwiesen, Heiden, Auenwälder in begradigten Flussauen, Rebberge, Almweiden – sind das Produkt von Rodung, Entwässerung, Flussbegradigung, Düngung, Beweidung und Besiedlung. Keine dieser Formen ist spontan entstanden.

Der Begriff «gewachsen» suggeriert biologische Herkunft und historische Tiefe. Tatsächlich bedeutet er nur: alt genug, um als selbstverständlich wahrgenommen zu werden. Eine begradigte Töss ist nicht «gewachsen». Eine entwässerte Ried ist nicht «natürlich». Eine Bergwiese, die ohne jährliches Mähen innerhalb weniger Jahre von Wald abgelöst wird, ist kein eigenständiges Ökosystem – sie ist ein von menschlicher Arbeit abhängiger Zustand. Das Konzept der Kulturlandschaft als Naturerbe erfüllt eine politische Funktion: Es legitimiert die Beibehaltung eines menschengemachten Status quo durch den Verweis auf vermeintliche Natürlichkeit.

Die Konsequenz für die Naturschutzdebatte ist weitreichend. Wer Kulturlandschaften als «uralt» und «natürlich» behandelt, zieht daraus die Schlussfolgerung, dass ihre Veränderung Zerstörung sei – ob durch Biber, Auenrevitalisierung, Waldnachfolge oder Rewilding-Projekte. Diese Logik dreht die ökologische Realität um: Nicht die Wiederherstellung natürlicher Prozesse ist Zerstörung. Zerstörung ist die Unterdrückung natürlicher Dynamik über Jahrhunderte, die den Rückgang von 76 Prozent der Insektenbiomasse, das Verschwinden von Auenlandschaften und das Kollabieren von Wasservogelbeständen verursacht hat.

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Ökologisch verarmte Stabilisierungssysteme

Kulturlandschaften sind keine stabilen Ökosysteme. Sie sind künstlich stabilisierte Zustände, die ständige menschliche Eingriffe voraussetzen: Mähen, Begradigen, Düngen, Entwässern, Fällen. Sobald diese Eingriffe ausbleiben, beginnt die ökologische Sukzession – der natürliche Prozess der Wiederbesiedlung durch Pioniergehölze, Sträucher, schliesslich Wald. Was Naturschützer dann als «Verwilderung» beklagen, ist in Wirklichkeit das Ökosystem, das sich selbst repariert.

Das Institut für Sozial-Ökologische Forschung (ISOE) hält fest, dass Landschaften in vielen Regionen über Jahrhunderte so an menschliche Bedürfnisse angepasst wurden, dass natürliche Ökosystemleistungen – Selbstreinigung von Gewässern, natürlicher Hochwasserschutz, Bodenaufbau, Bestäubung – dabei systematisch in den Hintergrund gerückt sind. Das rächt sich: Landschaften, die auf ein einziges Nutzungsziel optimiert wurden, sind gegenüber Klimaschwankungen, Schädlingsdruck und gesellschaftlichem Wandel hochgradig anfällig.

Die Krefelder Studie von 2017 hat in diesem Kontext Schlagzeilen gemacht: Innerhalb von 27 Jahren ist die Insektenbiomasse in Deutschland um 76 Prozent zurückgegangen – und das selbst in ausgewiesenen Naturschutzgebieten, die von intensiv genutzten Kulturlandschaften umgeben sind. Der Befund ist eindeutig: Es reicht nicht, punktuelle Schutzinseln in einer ökologisch verarmten Matrix zu erhalten. Die Matrix selbst – also die Kulturlandschaft – ist das Problem.

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Rewilding als wissenschaftliche Antwort

Rewilding ist kein romantisches Zurück-zur-Natur-Konzept, sondern ein wissenschaftlich begründeter Ansatz der modernen Restaurationsökologie. Der Kern: Der Mensch schafft die Voraussetzungen für natürliche Prozesse – durch die Entfernung von Barrieren, die Wiederansiedlung von Schlüsselarten oder die Aufgabe intensiver Nutzung – und zieht sich dann zurück. Das Ökosystem entwickelt sich selbst. Statt pflegeintensiver Konservierung eines historischen Zustands entsteht ein selbstregulierendes System mit eigener Dynamik.

Das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung (UFZ) untersucht im Forschungsprojekt REWILD_DE, wie Fliessgewässerrenaturierung, natürliche Beweidung durch Grosstiere und Koexistenz mit Wildtieren zur Wiederherstellung der Biodiversität beitragen. Die Forschungsergebnisse zeigen: Renaturierte Flussabschnitte entwickeln in wenigen Jahren eine Artenvielfalt, die bewirtschaftete Ufer in Jahrzehnten nicht erreichen. Totholz, Uferabbrüche, wechselnde Wasserstände – all das, was Kulturlandschaftspflege als Unordnung bekämpft, ist die Grundlage produktiver Ökosysteme.

Rewilding ist dabei nicht das Ende menschlicher Verantwortung, sondern ihre Neuformulierung. Statt «Welchen Zustand erhalten wir?» lautet die Frage: «Welche Prozesse lassen wir zu?» Das bedeutet in der Praxis, Biber ihre ökologische Ingenieurleistung erbringen zu lassen, Auen ihren natürlichen Überflutungszyklen zu überlassen, Totholz im Wald zu dulden und Wolf sowie Luchs als Regulatoren zu akzeptieren, anstatt sie durch Abschussquoten zu ersetzen.

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Europäische Praxis und Schweizer Beispiele

In Europa entstehen zunehmend grosse Rewilding-Gebiete. In den polnischen und belarussischen Teilen des Bialowiezaer Urwalds – dem letzten Tiefland-Urwald Europas – zeigt sich, was natürliche Dynamik leisten kann: eine Artenvielfalt, die bewirtschaftete Forste nicht annähernd erreichen. In Rumänien entwickeln sich in den Karpaten grossflächige Wildnisgebiete mit Bison, Wolf, Bär und Luchs. In den Niederlanden experimentiert das Projekt Kraansvlak mit frei lebenden Wisenten in Dünenlandschaften. In Portugal entstehen in der Côa-Region neue Wildniszonen, die ehemalige Ackerflächen in naturnahe Lebensräume umwandeln.

In der Schweiz ist die Wiederansiedlung von Wisenten im Kanton Jura (Thal, SO) das prominenteste Praxisbeispiel. Diese Tiere übernehmen natürliche Landschaftspflegefunktionen: Sie öffnen Wälder durch Schälen und Fegen, schaffen Lichtungen und Strukturvielfalt, die zahlreichen anderen Arten zugutekommen. Was Naturschützern als «Verbiss» erscheint, ist aus Sicht der Ökologie eine Dienstleistung: die Schaffung von Übergangszonen, Lichtungen und Totholz. Die Europäische Umweltagentur (EEA) hält in ihren Empfehlungen zur Biodiversitätsstrategie 2030 fest, dass die Wiederherstellung funktionsfähiger Ökosysteme eine zentrale Antwort auf den globalen Biodiversitätsverlust ist – und dass diese Wiederherstellung natürliche Prozesse einschliessen muss, nicht nur Artenlisten.

Mehr dazu: Genf und das Jagdverbot und Wildtiermanagement in Genf: Verhütung statt Abschuss

Kritische Gegenpositionen

Das Rewilding-Konzept ist nicht ohne Widerspruch, und dieser Widerspruch verdient ernsthafte Auseinandersetzung. Der klassische Naturschutz – insbesondere Organisationen, die auf die Pflege artenreicher Kulturlandschaften spezialisiert sind – befürchtet, dass natürliche Sukzession jene Offenlandarten verdrängt, die auf extensive Bewirtschaftung angewiesen sind. Schmetterlingsarten der Magerwiesen, Bodenbrüter des Kulturlandes oder bestimmte Orchideengesellschaften entstanden co-evolutiv mit menschlicher Nutzung. Sie ohne weiteres der Sukzession zu überlassen, würde ihren Lebensraum zerstören.

Das niederländische Projekt Oostvaardersplassen hat gezeigt, wie schwierig es ist, den Grundsatz «Natur sich selbst überlassen» konsequent umzusetzen. Als grosse Herbivoren in dem eingefriedeten Gebiet massenhaft verhungerten, geriet das Projekt unter massiven gesellschaftlichen Druck. Die Frage, ab wann sichtbares Tierleid menschliches Eingreifen erfordert, ist ethisch nicht trivial. Rewilding setzt funktionierende Ökosysteme mit ausreichend Raum und vollständigen Nahrungsnetzen voraus. Eingefriedete Kleinprojekte ohne Grossraubtiere und ohne Ausweichwege für überbestandene Pflanzenfresser sind kein Rewilding, sondern ein halboffener Zoo.

Diese Spannungen lösen sich nicht durch Prinzip, sondern durch Kontext. In grossräumigen Wildnisgebieten, in Auen, an Fliessgewässern und in Berggebieten mit ausreichend Raum ist Rewilding wissenschaftlich gut begründet. In kleinräumigen, fragmentierten Kulturlandschaften mit hohem Siedlungsdruck braucht es differenziertere Ansätze: gezielte Pflege für hochspezialisierte Offenlandarten, kombiniert mit maximalem Raum für natürliche Prozesse dort, wo er möglich ist. Der Fehler liegt nicht im Rewilding als Konzept, sondern in der Anwendung ohne Kontext.

Mehr dazu: Jagdmythen: 12 Behauptungen, die du kritisch prüfen solltest und Jagd in der Schweiz: Zahlen, Systeme und das Ende eines Narrativs

Was sich ändern müsste

  • Prozessschutz gleichberechtigt neben Pflegenaturschutz anerkennen: Die Schweizer Naturschutzpolitik ist auf den Erhalt von Zuständen ausgerichtet. Ökologische Prozesse müssen als eigenständige Schutzziele im Bundesrecht verankert werden. Was natürlich passiert, darf nicht länger automatisch als Gefährdung gelten.
  • Biber, Wolf und Auendynamik aus der Problemlogik herauslösen: Biber sind die effektivsten Gewässerrenaturierer Europas. Wölfe regulieren Schalenwildbestände auf eine Art, die Jagdquoten strukturell nicht können. Diese Tiere und Prozesse brauchen Raum statt Verdrängung. Mustervorstoss: Mustertexte für jagdkritische Vorstösse
  • Öffentliche Gelder raus aus der Kulturlandschaftspflege, wo sie ökologisch nicht begründet ist: Millionen fliessen in die Pflege von Landschaftsformen, die nur existieren, weil sie historisch genutzt wurden. Förderung soll sich an ökologischen Zielen orientieren, nicht an der Konservierung historischer Nutzungsmuster.
  • Rewilding-Pilotgebiete in der Schweiz: Der Kanton Jura hat mit dem Wisentprojekt einen ersten Schritt gewagt. Es braucht mehr solcher Projekte mit wissenschaftlicher Begleitung, transparenter Kommunikation und klaren Evaluationskriterien.
  • Gesellschaftliche Debatte über den Begriff «Natur»: Was als «natürlich» gilt, ist in der Schweiz politisch definiert, meist zugunsten des Status quo. Eine ehrliche Auseinandersetzung mit der Entstehungsgeschichte von Kulturlandschaften würde die Debatte um Wildnis, Rewilding und ökologische Erholung auf eine sachlichere Grundlage stellen.

Argumentarium

«Kulturlandschaften sind historisch gewachsen und ökologisch wertvoll.»
Historisch ist nicht gleichbedeutend mit natürlich. Kulturlandschaften sind das Ergebnis massiver menschlicher Eingriffe – Rodung, Entwässerung, Begradigung. Einige davon beherbergen spezialisierte Arten, die sich co-evolutiv mit extensiver Bewirtschaftung entwickelt haben. Das rechtfertigt gezielte Pflege für hochgradig spezialisierte Offenlandarten. Es rechtfertigt nicht, den gesamten Kulturlandschafts-Status quo als unantastbares Naturerbe zu behandeln.

«Rewilding zerstört, was über Jahrhunderte entstanden ist.»
Was über Jahrhunderte entstanden ist, sind Eingriffe in natürliche Systeme. Sukzession, Überflutung und Totholz sind keine Zerstörung, sondern Erholung. Was bei einem aufgegebenen Mähried passiert – Gehölzaufwuchs, Verlandung, Insektenreichtum –, ist kein ökologischer Verlust, sondern strukturelle Bereicherung. Der Begriff «Zerstörung» funktioniert hier als rhetorisches Instrument, nicht als ökologischer Befund.

«Ohne Pflegeeingriffe verschwinden seltene Arten.»
Das stimmt für bestimmte hochspezialisierte Offenlandarten, die tatsächlich auf extensive Bewirtschaftung angewiesen sind. Diese Gruppen verdienen gezielte Pflegeprogramme. Daraus folgt nicht, dass Kulturlandschaftspflege als Gesamtkonzept ökologisch notwendig sei. Der Fehler liegt in der Verallgemeinerung: Nicht jede gepflegte Landschaft ist schützenswert, und nicht jede Sukzession ist ein Verlust.

«Rewilding ist zu teuer und politisch nicht durchsetzbar.»
Die Kosten des Status quo werden selten vollständig bilanziert: Subventionen für Kulturlandschaftspflege, Kosten für Hochwasserschutz an begradigten Flüssen, Schäden durch Bestäuberrückgang, Kosten der Wasseraufbereitung in pestizidbelasteten Einzugsgebieten. Renaturierte Auen sind nachweislich kosteneffizienter im Hochwasserschutz als technische Verbauungen. Rewilding ist kein teures Ideal, sondern häufig die günstigere Lösung.

«Biber und Wolf richten nur Schäden an.»
Biber schaffen Feuchtgebiete, erhöhen den Grundwasserspiegel, filtern Nährstoffe und erhöhen die Artenvielfalt an Gewässern messbar. Ihre «Schäden» sind lokal und kompensierbar. Wölfe regulieren Schalenwildbestände, reduzieren Verbissdruck auf Wälder und stabilisieren Sozialstrukturen bei Hirschartigen. Beide Arten übernehmen Ökosystemfunktionen, die Menschen nur mit erheblichem Aufwand und nie vollständig ersetzen können.

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Unser Anspruch

Kulturlandschaften sind keine Natur. Sie sind Menschenwerk, historisch entstanden, ökologisch verarmt und nur durch permanente Eingriffe stabil zu halten. Wer diesen Zustand als unantastbares Naturerbe behandelt, betreibt keine Naturschutzpolitik, sondern Zustandskonservierung. Moderne Ökologie ist hier eindeutig: Selbstregulierende Ökosysteme sind widerstandsfähiger, artenreicher und langfristig auch für den Menschen wertvoller als Landschaften, die auf einem historischen Nutzungsstand eingefroren werden.

Das bedeutet nicht das Ende der Kulturlandschaftspflege. Es bedeutet ihre Neubewertung: gezielte Pflege dort, wo hoch spezialisierte Arten sie brauchen, und maximaler Raum für natürliche Prozesse dort, wo der Raum vorhanden ist. Dieses Dossier wird laufend aktualisiert, wenn neue Forschungsergebnisse, politische Entwicklungen oder Schweizer Praxisbeispiele es erfordern.

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