Petersilie: Das vielseitige Küchenkraut und Heilmittel der Schweiz
Von Mai bis November hat das beliebteste Kraut der Schweiz Saison. Ob als Garnitur, zum Würzen von Speisen oder als Heilkraut, Petersilie passt. Und dennoch war sie die Giftpflanze des Jahres 2023.
Petersilie, etwas, das wir alle kennen.
Im Restaurant begegnet uns das Kraut oftmals als Garnitur. Ob gekraust oder glatt, die Petersilie hat einen pikanten und aromatischen Geschmack. Diese Eigenschaften machen Petersilie zum bekanntesten Küchenkraut der Schweiz. Sie wird oft nicht nur wegen des Geschmacks, sondern auch als dekoratives Element verwendet.
Vielseitiges Heilmittel
Die Petersilie wird nicht nur für seinen Geschmack verwendet, sie dient auch als Heilkraut. Die Einsatzmöglichkeiten sind dabei vielseitig. Oft wird es bei Magen-Darm-Beschwerden oder Bluthochdruck verwendet. Die Pflanze hat zahlreiche positive Eigenschaften.
Nummer 1 unter den Kräutern
Die Petersilie ist mit 0,33 Kilogramm pro Kopf an der Spitze des Verzehrs von Kräutern. Es ist das Kraut mit der grössten Anbaufläche in der Schweiz: Auf rund 77 Hektaren wird Petersilie produziert. Nach dem Abschneiden wächst die Petersilie wieder nach und kann erneut geerntet werden.
Vorsicht giftig
In Deutschland wurde die Petersilie zur Giftpflanze 2023 gewählt. Im zweiten Jahr der Pflanze bildet sich die Blüte, deren Samen den giftigen Stoff Apiol enthalten. Es befinden sich danach Giftstoffe in der ganzen Pflanze, weshalb die blühende Pflanze nicht mehr geerntet wird. Wer die Pflanze in seinem Garten hat, sollte also darauf achten.
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