Polizei beschlagnahmt 70 Waffen bei Hobby-Jägern
Bei der Vollstreckung einer Hausdurchsuchung wurden zirka siebzig Schiess- und Jagdwaffen entdeckt und beschlagnahmt. Eine Strafuntersuchung ist im Gange.
Zu Beginn der Woche hat die Kantonspolizei im Auftrag der Staatsanwaltschaft in Semsales FR interveniert.
70 Waffen beschlagnahmt, einige verboten
Im Rahmen einer von der Staatsanwaltschaft eingeleiteten Strafuntersuchung wegen Widerhandlungen gegen das Strafgesetzbuch ist am Montag, 30. August 2021, die Kantonspolizei am Wohnort eines 64-jährigen, in Semsales im Kanton Freiburg wohnhaften Hobby-Jägers interveniert.
Bei der Vollstreckung des Hausdurchsuchungs- und Sicherstellungsbefehls wurden zirka siebzig Waffen entdeckt und beschlagnahmt, von denen einige gemäss Waffengesetz verboten sind.
Zurzeit führt die Freiburger Staatsanwaltschaft eine Strafuntersuchung gegen den mutmasslichen Hobby-Jäger durch.
Auch kein Einzelfall in dem Kanton
Nach einem Fall von Wilderei Anfang August 2019 bei Remaufens FR hat die Freiburger Kantonspolizei rund 70 Feuerwaffen aller Art beschlagnahmt. Etwa zwanzig dieser Waffen wiesen verbotene Änderungen auf, wie Schalldämpfer und Nachtsichtzielgeräte.
Die Ermittlungen führten zu fünf Personen. Gegen sie führt die Staatsanwaltschaft eine Untersuchung wegen Widerhandlungen gegen das eidgenössische Waffengesetz respektive gegen die Jagdgesetzgebung.
Es gibt keine Verbände mit Rechtsstatus in der Schweiz, deren Mitglieder dermassen in der Kriminalität verwurzelt sind, wie beim Verband Jagd Schweiz und seinen Unterorganisationen.
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