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Kunterbunt

Schlachtbetrieb Braunwalder in Wohlen AG schliesst

Der Schlachtbetrieb O. Braunwalder in Wohlen AG stellt per sofort den Betrieb ein. Fachkräftemangel und Preisdruck machten das Geschäft unrentabel.

Redaktion Wild beim Wild — 7. Februar 2024

Fachkräftemangel und Preisdruck

Der Schlachtbetrieb O. Braunwalder in Wohlen AG stellt den Betrieb per sofort ein.

Alle Mitarbeitende erhielten gemäss Angaben des Unternehmens bis und mit Januar noch den Lohn. Als Gründe für die Schliessung werden Fachkräftemangel, gestiegene Energiekosten und Preisdruck genannt.

Dies und die Nacheffekte der Corona-Pandemie hätten dazu geführt, dass der Betrieb nicht mehr profitabel geführt werden könne, teilte O. Braunwalder AG mit. Der Schlachtbetrieb gehört seit dem Jahr 2013 zur Heba Food Gruppe mit Sitz in Lenzburg AG.

Kein Mensch muss Tiere essen

Die Ausbeutung von Tieren ist unethisch und völlig unnötig. Kein Mensch muss Tiere essen. Schliesslich ist eine vegane Lebensweise nicht nur besser für die Tiere und den ganzen Planeten, sondern auch abwechslungsreicher, gesünder und schmackhafter.

Fleisch ist der Klima- und Planetenkiller Nummer eins!

Nach Angaben der FAO produziert die landwirtschaftliche Viehzucht mehr Treibhausgase als die Verwendung von Benzin für Autos, Lastwagen und andere Transportmittel zusammen.

Mindestens 51 % aller Treibhausgasemissionen, höchstwahrscheinlich viel mehr, sind nach den neuesten Studien des World-Watch-Instituts auf die giftige Fleischindustrie zurückzuführen.

Fleischproduktion als grösste Bedrohung

Die Viehwirtschaft beansprucht 30 % der Weltfläche, darunter 33 % der landwirtschaftlichen Flächen, die für den Anbau von Tierfutter genutzt werden.

Die landwirtschaftliche Tierhaltung führt zur Abholzung von Wäldern, um Platz für neue Weiden zu schaffen, und sie führt zu einer verheerenden, weitverbreiteten Bodenverschlechterung durch Überweidung, Bodenverdichtung und Erosion.

Die landwirtschaftliche Viehzucht ist die grösste Bedrohung für die immer knapper werdenden Ressourcen. Es werden enorme Mengen an Wasser, Land, Lebensmitteln usw. verbraucht, um das Futter für die Tiere zu produzieren.

Nutztiere fressen mehr Eiweiss als sie produzieren. Für jedes produzierte Kilogramm tierisches Eiweiss verbrauchen die Tiere im Durchschnitt 6 Kilogramm pflanzliches Eiweiss in Form von Getreide und Grünfutter.

Für die Produktion von 1 kg Rindfleisch werden mehr als 100’000 Liter Wasser benötigt, für 1 kg Weizen etwa 900 Liter. Mit dem Wasser, das für 1 kg Rindfleisch verbraucht wird, kann man ein Jahr lang duschen.

Jeden Tag werden weltweit Millionen von Tieren für den ungesunden Verzehr von Fleisch getötet. Tiere zu quälen und zu töten, um den eigenen Gaumen zu befriedigen, lässt sich nicht mit ethischen Standards vereinbaren.

Die Fleischproduktion ist unwirtschaftlich und kann nur mit enormen finanziellen Subventionen aufrechterhalten werden. Die Produktion und Verarbeitung von tierischen Produkten wird jedes Jahr mit enormen Steuergeldern unterstützt, da sie für sich genommen vollkommen unrentabel sind.

Alle 2 bis 3 Sekunden stirbt ein Kind an Hunger. Die 760 Millionen Tonnen Getreide, die jährlich weltweit von Nutztieren verbraucht werden, würden ausreichen, um den weltweiten Nahrungsmittelmangel 14 Mal zu decken.

Es liegt in der Verantwortung der Regierungen, Unternehmen und Völker, ihre Bürger, die Tiere und den Planeten zu schützen, und dies wäre durch ein sofortiges Verbot von Fleischkonsum gewährleistet.

Sie können mit Barmherzigkeit allen Tieren und unserem Planeten helfen. Wählen Sie Mitgefühl auf Ihrem Teller und in Ihrem Glas. Go vegan.

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