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Jagd

Hobby-Jäger kriegt auf Hasenjagd Blei ab

Ein Bündner Hobby-Jäger wurde in San Bernardino von einer Schrotkugel seines Kameraden getroffen. Der Hase blieb unversehrt.

Redaktion Wild beim Wild — 9. Oktober 2020

Ein Bündner Jäger ist am Freitag in San Bernardino auf der Hasenjagd von einer Schrotkugel getroffen worden. Die Kugel stammte aus der Waffe seines Kameraden. Der Mann verletzte sich leicht. Der Hase blieb unversehrt.

Die zwei Jagdkameraden waren im Gebiet Funtanalba auf Hasenjagd. Wie die Kantonspolizei Graubünden mitteilte, befanden sie sich 35 Meter von einander entfernt auf einer Waldstrasse, als unter ihnen ein Hase aus dem Wald hoppelte.

Als das Tier die Strasse überquerte, schoss einer der Jäger auf den Hasen. Eine einzelne Schrotkugel, die auf der Betonstrasse abprallte, traf den zweiten Jäger an der Schläfe und blieb dort stecken.

Der Leichtverletzte wurde vom Kameraden zum Notarzt nach Roveredo gefahren, wo er ambulant behandelt wurde. Anschliessend meldete sich der Schütze bei der Kantonspolizei. Der Hase war nicht getroffen worden. Er ergriff die Flucht und rannte den Berg hinauf. Der Schütze muss sich vor der Staatsanwaltschaft verantworten.

Waldschnepfe, Feldhase und Birkhahn stehen auf der Roten Liste bedrohter Arten. Trotzdem werden sie von Hobby-Jägern in der Schweiz bejagt.

Mehr zum Thema Hobby-Jagd: In unserem Dossier zur Jagd bündeln wir Faktenchecks, Analysen und Hintergrundberichte.

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