Internationaler Tag des Wolfes
Anlässlich des internationalen Tages des Wolfes am 13. August präsentiert die IG Wild beim Wild ihre zentralen Forderungen und Standpunkte zum Thema Wolf in der Schweiz.
Der Internationale Tag des Wolfes ist ein Anlass, um auf die Bedeutung der Wölfe in unseren Ökosystemen aufmerksam zu machen und ihre Erhaltung zu fördern. Wölfe spielen eine wichtige Rolle in der Natur, indem sie die Populationen von Herbivoren regulieren, den Schutzwald erhalten und zur Biodiversität beitragen. Durch die proaktive Jagd auf die Beutegreifer werden keine Nutztierrisse verhindert.
Nebeneinander statt Gegeneinander
Seine Rückkehr ist ein Erfolg für den Naturschutz. Die Zahl der Nutztierrisse lässt sich durch konsequenten Herdenschutz und gezieltes Wildtiermanagement deutlich reduzieren. Nur mit gesellschaftlicher Akzeptanz, klaren politischen Rahmenbedingungen und fairer Unterstützung der Weidetierhaltung kann das Zusammenleben von Mensch, Weidetier und Wolf gelingen.
Geschichte des Tages
Der Internationale Tag des Wolfes wurde ins Leben gerufen, um das Bewusstsein für die Herausforderungen, denen Wölfe gegenüberstehen, zu schärfen, einschliesslich Habitatverlust, Verfolgung und Missverständnissen über ihr Verhalten. Verschiedene Organisationen und Naturschutzgruppen veranstalten an diesem Tag Bildungsaktivitäten, um die Menschen über die Lebensweise der Wölfe zu informieren und ihre Anliegen zu unterstützen.
Aktivitäten und Veranstaltungen
Anlässlich des Tages finden weltweit verschiedene Veranstaltungen statt, wie:
- Bildungsseminare: Vorträge und Workshops über die ökologische Rolle der Wölfe.
- Exkursionen: Geführte Touren in Wolfslebensräume, um deren Verhalten und Lebensweise zu beobachten.
- Kunst- und Fotowettbewerbe: Ermutigung von Künstlern und Fotografen, ihre Sicht auf Wölfe darzustellen.
Der Internationale Tag des Wolfes ist eine wichtige Gelegenheit, um sich mit dem Schutz und der Bedeutung dieser faszinierenden Tiere auseinanderzusetzen. Engagieren Sie sich in lokalen Initiativen, um das Bewusstsein für den Schutz der Wölfe zu stärken und ihre Lebensräume zu bewahren.
Die IG Wild beim Wild fordert:
- Herdenschutz muss vollständig gefördert und unbürokratisch finanziert werden – inklusive Material, Arbeitsaufwand und laufenden Kosten.
- Entschädigungszahlungen bei Wolfsrissen müssen schnell und unkompliziert erfolgen.
- Die Herdenschutzmassnahmen müssen vereinheitlicht, regelmässig evaluiert und durch professionelle Beratung unterstützt werden.
- Problematische Wölfe, die wiederholt ordnungsgemässen Herdenschutz überwinden, können im Einzelfall entnommen werden. Eine flächendeckende, proaktive Bejagung bleibt ausgeschlossen.
Die wissenschaftlichen Erkenntnisse und die internationalen Erfahrungen zeigen, dass flächendeckender Herdenschutz die Schlüsselrolle bei der Reduktion von Nutztierrissen spielt und die Wolfsjagd keine nachhaltige Lösung bietet.
