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Tierrechte

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Hobby-Jagd ist eine Bankrotterklärung

Es gibt eine Menge anderer Dinge, die man tun kann als die Jagd, um Tiere und Natur zu schützen. Das Verhältnis von Beutegreifern und ihren Beutetieren hat sich seit Urzeiten natürlicherweise eingespielt und bewährt. Es ist noch kein Fall dokumentiert, in dem Beutegreifer Beutetiere ausgerottet hätten. Ursache für…

Staatlich geduldete Triebtäter

Neulich waren wir unterwegs. Mit der Bahn ging es quer durch Deutschland. Wir erblickten Frühlingsgrün, Wälder, Wiesen und bestellte Felder. Die in der Landschaft versprengten Waldstücke waren gesäumt von Hochsitzen, Ansitze in der Jägersprache. Sie drängten sich dem Blick auf – dicht gereiht huschten sie in kurzen Abständen…

Jagdgegner aus gutem Grund

Wildtiere gehören nicht den Hobby-Jägern (res nullius), sondern genauso gut der nicht jagenden Bevölkerung in der Mehrheit. Das Verhältnis ist dabei 4 (Jäger) zu 96 (Nichtjäger). Deshalb sollte es uns nicht egal sein, wenn eine Minderheit das Gemeingut in unserer Nachbarschaft quält.

Jagd und Menschenrechte

In der Schweiz wird die Jagd kantonal und eidgenössisch geregelt. Immer weniger Naturfreunde, Spaziergänger, Reiter, Mountainbiker usw. lassen es sich gefallen, wenn sie von Hobby-Jägern angepöbelt oder sogar bedroht werden. Normale Bürger und Tierfreunde haben kein Verständnis dafür, dass Hobby-Jäger den Wildtieren und teils Haustieren zum Spass das…

Rehkitzrettung

Bodenbrütende Vögel, Junghasen, Rehkitze und auch Kleinsäuger werden regelmässig Opfer der Mähwerke. Der Schweizer Tierschutz STS appelliert an das Verantwortungsbewusstsein der Landwirte. Sie haben die Gefahr ihrer Mähtechnik zu verantworten und aktiv Leid und Tod von Wildtieren zu vermeiden.

Ziegen Kashmir

PETA Asien veröffentlichte aktuell Aufnahmen einer neuen Ermittlung auf Kaschmirfarmen und in Schlachthöfen in China und der Mongolei – den beiden Ländern, die zusammen für 90 Prozent der weltweiten Kaschmirproduktion verantwortlich sind. Das Enthüllungsvideo zeigt Arbeiter, die völlig verängstigte Ziegen zu Boden drücken. Die Tiere schreien vor Schmerzen, wenn ihre…

Überraschend soll ab dem 25. April 2019 die englische „General Licences“ widerrufen werden. Bei den „General Licences“ handelt es sich um Verfügungen, welche die Erlegung von verschiedenen Vogelarten regeln. Von dem Verbot betroffen sind insgesamt 16 Arten. Dazu zählen neben Rabenvögeln, Kanadagänsen, Tauben auch Nilgänse und Möwen.

Sinnbild der Osterzeit bedroht: Die Zahl der Feldhasen geht stark zurück und die Tiere wurden bereits in der Roten Liste gefährdeter Arten aufgenommen. Im Jagdjahr 2017/18 haben Jäger 184.690 Feldhasen getötet. Vor fünf Jahren fielen den Jägern 314.000 Tiere zum Opfer, vor zehn Jahren wurden 528.000 Hasen getötet. Bei vielen Wildtierarten, wie dem Hasen, wird die Jagdstrecke als Indikator für die Populationsentwicklung herangezogen. PETA sieht neben der Landwirtschaft vor allem die intensive Bejagung als einen Hauptfaktor für den starken Rückgang. 

Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber (Freie Wähler) gab heute bekannt, Langstreckentiertransporte in 17 Nicht-EU-Länder zu verbieten, darunter die Türkei, Libanon, Usbekistan und Marokko. Grund dafür sind Zweifel an der Einhaltung EU-rechtlicher Tierschutzbestimmungen. PETA begrüsst die Massnahme des bayerischen Umweltministers ausdrücklich und fordert nun die Umwelt- und Agrarminister der 15…

PETA drängt das Staatsministerium für Umwelt und Landwirtschaft in Sachsen zu schnellem Handeln. In Deutschland sinkt die Akzeptanz für die Fallenjagd. Laut einer von PETA beauftragten forsa-Umfrage verurteilt die große Mehrheit diese tierquälerische Praxis. 70 Prozent sind für ein Verbot. Nur 19 Prozent der Bundesbürger sind demnach mit dem Einsatz dieser Fallen einverstanden.

Jungwolf

Aktuell läuft die Revision des eidgenössischen Jagdgesetzes im nationalen Parlament. Der Ständerat hat der Lockerung des Schutzes von Wölfen, Bären, Luchsen und Bibern bereits zugestimmt. Nun ist der Nationalrat dran. Die Umweltkommission des Nationalrates hält mit ihrem Entscheid vom 19.2.2019 zum neuen Artikel 7a des revidierten Jagd- und…

Pferdekutschenunfall

Traurige Bilanz: Die Tierrechtsorganisation PETA veröffentlichte die Pferdekutschunfallstatistik für das vergangene Jahr. 2018 kam es deutschlandweit zu 33 Unfällen, bei denen zehn Menschen getötet und 62 verletzt wurden – viele von ihnen schwer. Darüber hinaus starben vier Pferde, vier weitere Tiere wurden verletzt. Im Vorjahr waren 41 Unfälle mit drei Toten und 67 Verletzten zu verzeichnen. Die mit Abstand häufigste Unfallursache war ein Erschrecken eines oder…

Brieftaubensport

Die Deutsche UNESCO-Kommission gab heute bekannt, dass das Brieftaubenwesen nicht in die Liste des deutschen Kulturerbes aufgenommen wird. Als Begründung führte die Kommission unter anderem an, dass der Verband Deutscher Brieftaubenzüchter den Tierschutz bei der Bewerbung nicht ausreichend berücksichtigt habe. Die Tierrechtsorganisation PETA wies mehrfach auf die Problematik hin und begrüsst den Entschluss, den tierquälerischen „Sport“ nicht…

Kuh mit Horn

Das Anliegen war vielen sympathisch, eine Mehrheit fand sich dafür trotzdem nicht. Das Stimmvolk hat die Hornkuh-Initiative am Sonntag mit 54,7 Prozent Nein-Stimmen abgelehnt. Rund 187’300 Stimmende sagten Nein, 159’200 legten ein Ja in die Urne. Das Ständemehr verfehlte die Initiative ebenfalls. Mindestens 12 Standesstimmen sind für eine…

Tierrechtsaktivisten Schlachterei Bell Oensingen

In der Nacht auf Mittwoch stürmten Aktivisten des Vereins “269 Libération Animale” ein Schlachthaus des Schweizer Fleischverarbeiters Bell. Laut dem Verein sind 134 Aktivisten aus England, Belgien, Frankreich, Italien und der Schweiz seit etwa 2.30 Uhr vor Ort im Kanton Solothurn und haben den Betrieb und die Abläufe…