Olivier Bieli und sein Team von Hunt Watch waren friedlich in Muttenz in einem Naturschutzgebiet.
Plötzlich wurden sie Zeugen von Beweisen für die sadistische Grausamkeit der Hobby-Jagd im Kanton Basel-Landschaft.
Ab Min. 04:20 könnt ihr sehen, dass es sich noch um ein Wildschwein-Kind handelt, welches hier über 8 Minuten gehetzt, gebissen (mehrfach auch ins Gesicht) und verletzt wird und dabei durchgehend Todesängste und Qualen ausstehen muss, dokumentiert Olivier Bieli von Hunt Watch die abscheuliche Jagd.
Die Hobby-Jäger und Treiber greifen dabei über längere Zeit nicht ein. Einer hält es dabei sogar für wichtiger – während das Wildtier noch gequält wird – zum Hunt Watch-Mitglied zu kommen und ein Foto aus nächster Nähe aufzunehmen. Die Hobby-Jäger haben grosse Freude daran, wenn ihre Hunde zubeissen und so Wildtiere quälen können. Egal ob bei Fuchs, Reh und Co. Genauso läuft es mit Jagdhunden.
Die Hobby-Jäger reagierten wie üblich mit Belästigungen, Drohungen und Verleumdungen gegenüber Hunt Watch, wenn man sie wie diesmal in der Nähe eines Wohngebietes beobachtete.
Strafanzeige fällig
Ihre Pflichten haben die Hobby-Jäger massiv vernachlässigt, indem sie nicht eingriffen und die Hunde während der Attacke gewähren liessen. Weil die sadistischen Hobby-Jäger die offenkundig als Todeskampf zu wertenden Szenen tatenlos zuliessen, haben sie auch gegen die im Jagdgesetz verankerte Waidgerechtigkeit verstossen.
Es kommen Verstösse gegen das Tierschutzgesetz und gegen die Waidgerechtigkeit ebenso in Betracht, wie Ordnungswidrigkeitstatbestände.
Immer wieder müssen sich die Gerichte mit vergleichbaren Fällen befassen. Die Dunkelziffer vergleichbarer Taten, die nicht von der Justiz geahndet werden, dürfte hoch sein.
Absurd ist, dass es immer noch Menschen gibt, die behaupten: «Die Jäger, die ich persönlich kenne, üben ihr Handwerk mit grossem Respekt vor dem Tier und mit einem hohen Verantwortungsbewusstsein aus.»
Da loben wir uns den Kanton Genf mit seinem professionellen Wildtiermanagement ohne Hobby-Jäger, aber mit integren Wildhütern. Es werden in Genf keine Füchse, Marder, Dachse, usw. reguliert, nur weil Jagdzeit ist und Fehlgeleitete einem Hobby nachgehen wollen. Dies zeigt sich auch in der eidgenössischen Jagdstatistik. Typische Schweizer Werte wie Sicherheit, Tierschutz und Ethik sind die Devise in Genf. Genfs Wildhüter machen zum Beispiel keine Treibjagden oder sind auch auf die Hilfe von abnormal gezüchteten Jagdhunden angewiesen. Im Kanton Genf gibt es auch keine Hochsitze, die das Landschaftsbild verschandeln.
Die IG Wild beim Wild fordert, dass die verantwortlichen Hobby-Jäger in Muttenz angemessen bestraft werden, die Jagdscheine entzogen werden und die Hobby-Jagd generell schnellstmöglich verboten wird.
Update 16.12.2024





