Unkultur

Jagdpräsident hetzt beim Bundesrat

Claudio Zali ist ein Schweizer Rechtsanwalt, Politiker und Staatsrat in Bellinzona.

Dieser hat Fabio Regazzi – Jagdpräsident im Tessin – schon vor Jahren in der Zeitung als eine Verkörperung von Arroganz, Mangel an Rechtsbewusstsein und Egoisten beschrieben.

Qualifikationen, um bei jedem Jagdverein nach ganz oben gewählt zu werden. Es ist somit nicht verwunderlich, dass Fabio Regazzi auch im Vorstand von Jagd Schweiz ist.

Der Verein Jagd Schweiz kultiviert in erster Linie Respektlosigkeit und eine Gewaltkultur – genau das Gegenteil, wonach ein kultivierter Mensch in unserer Gesellschaft streben sollte.

Mitglieder des Vereins Jagd Schweiz haben Beziehungen zu Vertretern der Macht im Allgemeinen. Weiter bedienen sie sich unter Anwendung von Gewalt oder anderer zur Einschüchterung geeigneter Mittel (Angstmacherei, Lügenpropaganda, Jägerlatein usw.) um Einfluss auf Politik, Medien, öffentliche Verwaltung, Justiz oder Wirtschaft zu nehmen.

Praktisch alles was grausam, unnötig und herzlos ist, wird vom Verband Jagd Schweiz gefördert.

Dabei ist diesen Leuten aus der dunklen Welt des Jägermilieus kein Aufwand zu gross, um die Demokratie, Presse- und Meinungsfreiheit usw. zu manipulieren. Genau das macht Fabio Regazzi in einer Dauerschleife.

Die Verbreitung der Wolfspopulationen im Alpenraum ist ausser Kontrolle geraten findet der Hobby-Jäger Fabio Regazzi in der Fragestunde an den Bundesrat am 13.9.2022.

Wir können nicht mehr zuwarten, sondern müssen sofort handeln, bevor es zu spät ist.

Fabio Regazzi

Wölfe zwängen den kleinen Rest der Berglandwirtschaft, der noch bleibt, in die Knie, erläutert Regazzi weiter. „Viele Tierhalterinnen und Tierhalter haben bereits das Handtuch geworfen oder sind drauf und dran, es zu tun.“

„Ist der Bundesrat bereit zu einer dringlichen Änderung der Gesetzgebung (Art. 165 BV), um die viel zu komplizierten Voraussetzungen und Verfahren für den Wolfabschuss zu lockern und zu vereinfachen„, fragt er den Bundesrat abschliessen.

Die Wolfspopulation in der Schweiz nimmt rapide zu. Der Bundesrat erachtet die Situation jedoch nicht als ernst genug, um die Anwendung des Notstandsrechts zu rechtfertigen. Um den Abschuss der Wölfe zu beschleunigen, hat der Bundesrat letztes Jahr die Jagdverordnung geändert und plant für die Alpsaison 2023 weitere Reduktionen. Darüber hinaus bereitet das Parlament einen neuen Entwurf zur Änderung der Jagdverordnung vor, der auf eine proaktive Regulierung der Wölfe abzielt. Dieser Entwurf wird am 29. September 2022 im Ständerat behandelt.

Respektloser Fabio Regazzi

Unternehmen mit weniger als 250 Mitarbeitenden müssen weiterhin Radio- und Fernsehgebühr bezahlen. Der Ständerat hat am 20.9.2022 eine parlamentarische Initiative des Tessiner Mitte-Nationalrats Fabio Regazzi abgelehnt, die forderte, sie davon zu befreien.

FDP-Ständerat Olivier Français erinnerte an die No-Billag-Abstimmung. «Die öffentliche Debatte zu diesem Thema fand 2018 statt», als sich das Stimmvolk mit 71,6 Prozent gegen die Initiative zur Abschaffung der Radio- und Fernsehgebühren stellte.

Die Befreiung der KMU von der Medien-Steuer würde nicht nur zu einer Mehrbelastung der Haushalte führen, sondern vor allem «dem an der Urne deutlich zum Ausdruck gebrachten Volkswillen zuwiderlaufen», sagte Français im Namen der vorberatenden Fernmeldekommission.

In der überregionalen Presse präsent war Regazzi insbesondere durch seinen Einsatz für eine Amnestie und einen gleichzeitigen Steuernachlass für Steuerhinterzieher sowie für seinen Vorstoss zugunsten niedriger Strafen für Autoraser.

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