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Trophäenjagd

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Tiere für Trophäen zu töten, ist teilweise kriminell, aber immer falsch – eine Unkultur. In den militanten Zeitschriften der Jägerschaft und auf Jagdmessen werben Hobby-Jäger und Reiseveranstalter mit dem «Thrill to kill» auf der Trophäenjagd im Ausland.

Die Elefantenpopulation sei mittlerweile ausreichend gross und beeinträchtige die Landwirtschaft, erklärte das Umweltministerium in Gaborone am Mittwoch. Der Entscheid dürfte aber bei Artenschützern für Kritik sorgen.  

In Schottland offerieren verschiedene Tourismusunternehmen wilde Ziegen zu jagen. Die Tiere, die keine natürlichen Feinde haben, werden dort als invasive, nicht heimische Art eingestuft, und ihre Jagd ist nicht illegal. Es wird angenommen, dass heute mehr als 3’000 der Tiere in Herden in ganz Grossbritannien leben, nachdem sie…

Menschen die zum Spass Tiere töten, sind geistesgestört. In der heutigen Gesellschaft gilt, wer beim Töten nichts fühlt, ist schwer krank. Dies ist vom gesunden Menschenverstand bestätigt.

Der Minister für Umwelt und Tourismus in Namibia, Pohamba Shifeta, gab in der Hauptstadt Windhoek bekannt, dass es Personen unter Strafandrohung zukünftig verboten sei, Fotos mit toten Wildtieren auf Social Medias zu veröffentlichen.

Der U.S. Fish and Wildlife Service hat am 17. November das unter Obama verhängte Einfuhrverbot für Elefanten-Trophäen aus Simbabwe in die USA aufgehoben. Angeblich würde die Jagd auf Elefanten einen Beitrag zum Schutz der bedrohten Tiere leisten. Damit dürfen US-amerikanische Grosswildjäger die Trophäen von dort erlegten Elefanten auch…

Umweltministerium gibt Export von Knochen von 800 Tieren pro Jahr frei. Das südafrikanische Umweltministerium hat den Export von Skeletten von 800 Löwen pro Jahr genehmigt – und gefährdet damit wildlebende Großkatzen. Löwenknochen werden in der Traditionellen Asiatischen Medizin als Ersatz für die im Handel verbotenen Tigerknochen eingesetzt.

Im EU-Parlament fand letzte Woche eine „Trophäenjagd-Konferenz“ statt, zu der die britische Abgeordnete Neena Gill eingeladen hatte.

„Trophäenjäger“ verbringen ihre Freizeit damit, wehrlose Tiere zu verletzen und zu töten, um sich anschliessend in Jägerkreisen mit den leblosen Körpern ihrer Opfer – den „Jagdtrophäen“ – zu rühmen.