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Tierquälerei

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Im letzten Jahr wurden laut Statistik des Bundes 572‘069 Tiere in Tierversuchen eingesetzt. Seit zwanzig Jahren sinkt diese Zahl kaum! Zudem steigen die höchsten Belastungsstufen seit zehn Jahren wieder an. Die Versuchstiere leiden unter den Eingriffen, aber auch unter qualvoller Enge und Eintönigkeit. Der Zürcher Tierschutz fordert ein Ende dieser Quälerei und mehr Ressourcen für Alternativmethoden statt für Tierversuche.

Erneuter Beweis für die sadistische Grausamkeit der Hobby-Jagd: Im hessischen Gelnhausen haben am 16. November 2019 Jagdhunde ein Wildschwein zehn Minuten lang traktiert und gebissen. Es hat kein Hobby-Jäger in das Geschehen eingriffen. Nachdem ein Whistleblower das Geschehen in der Nähe zur dortigen Deponie filmte und PETA die Aufnahmen zuspielte, hat die Tierrechtsorganisation am 6. Februar Strafanzeige gegen die bislang namentlich unbekannten Täter gestellt.

Der Vorstehhundejägerverein des Kantons Bern will auf seinem Gelände bei Schwadernau einen künstlichen Fuchsbau – eine sogenannte Schliefanlage – als Trainingsanlage für Jagdhunde bauen. Im Kanton Bern werden rund ein Fünftel aller Rotfüchse in der Schweiz abgeschossen, obwohl Fachleute keinen Sinn darin sehen. Jagd schützt nichts, Jagd nützt nichts! Jetzt die Petition zur Schliefanlage in Schwadernau unterschreiben!

Bei Jagd-Safaris werden stark bedrohte Tierarten wie Löwen und Elefanten von Hobbyjägern getötet. In Österreich dürfen diese grausamen Jagd-Safaris sogar völlig legal verkauft werden, so auf der aktuell stattfindenden Messe „Die Hohe Jagd und Fischerei“. Sogar ohne Jagdschein können sich Kunden für ein paar tausend Euro als Großwildjäger versuchen. Der Österreichische Tierschutzverein fordert ein österreichweites Verkaufsverbot von Jagdsafaris.

Am 1. April tritt die neue Pelzdeklarationsverordnung (PDV) in Kraft, mit einer Übergangsfrist bis Ende August. Etiketten mit der Aufschrift «Echtpelz» bringen künftig mehr Transparenz. Zugleich wird aber auch die Bezeichnung «Herkunft unbekannt» zugelassen – ein absolutes No-Go! Denn Pelze unbekannter Herkunft stammen garantiert aus tierquälerischer Produktion und sind als solche zu kennzeichnen, fordert der Zürcher Tierschutz.

Seit dem Jahr 2015 wählt das Umfeld der Freizeitkiller sexistisch eine Jägerin des Jahres. Sie soll als Botschafterin der Jagd auf verschiedenen Ausstellungen und Anlässen teilnehmen. Dieses Jahr fiel die Wahl auf die 28-jährige Célina Bapst aus Châtel-sur-Montsalvensim im Greyerzbezirk des Kantons Freiburg.

In der Schweiz findet in verschiedenen Kantonen bis tief in den Winter hinein (Ende Februar) die sogenannte Pass- und Fallenjagd (1) für Hobby-Jäger statt. Bei diesen hinterhältigen Jagdformen werden Füchse, Dachse, Marder, usw. auch in der winterlichen Notzeit von schweizer Jägern mit Futter (Katzen- und Hundefutter, Jagdabfällen, Innereien, usw.) angelockt, vertraut gemacht und getäuscht, nur um sie sinnlos und zum Spass töten zu können. Eine Tierquälerei sondergleichen.