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Jäger und Naturschutz

Die Jagd hat versagt. Seit Jahrzehnten versuchen die Hobby-Jäger Wildtierpopulation zu regulieren, was ihnen bis heute auf eine zivilisierte Art und Weise nicht gelungen ist.

Der Lebensraum für unsere Wildtiere wird immer kleiner: Jeden Tag werden in Deutschland 62 Hektar Fläche durch Strassen, Gewerbegebiete und wachsende Siedlungen versiegelt. Bis 2030 rechnet das Umweltbundesamt damit, dass mehr als 300.000 Hektar an Landschaft verloren gehen könnten – eine Fläche grösser als das Saarland.

Weidenetze sind Todesfallen

Ein Luchs der ein Lamm erbeuten wollte, wurde selber zum Opfer, nachdem er sich im Netz verhedderte. Der gerufene Wildhüter in Ardon im Wallis konnte nur noch den Tod beider Tiere feststellen, wie lenouvelliste.ch schreibt.

Fragt man danach, welche Vorstellungen der unbescholtene Bürger von der Jagd hat, hört man vielleicht, dass der Jäger sich um kranke und verletzte Wildtiere kümmert, dass die Jagd gesundes Wildbret hervorbringt, dass der Jäger ja nicht nur tötet, sondern auch „Hege“ betreibt und dass er den Wildbestand reguliert.