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Graubünden: Die miserabelsten Schützen sind die Jäger

Jeder zehnte Hirsch wird in Graubünden nur angeschossen statt erlegt.

Bündner Jäger haben in den fünf Jahren von 2012 bis 2016 insgesamt 56’403 Hirsche, Rehe, Gämsen und Wildschweine erlegt. In 3836 Fällen wurden diese Tiere aber lediglich angeschossen, berichtet die Rundschau vom SRF.

Dies geht aus den statistischen Daten für das sogenannte Schweisshundewesen hervor, welche Michael Eichhoff vom Amt für Jagd und Fischerei des Kantons Graubünden öffentlich gemacht hat. 

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Jäger und das Alkoholproblem

Eine alte Weisheit sagt: „Der Jäger ward noch nicht gefunden, dem Tabak, Wein und Weib nicht munden.“ Alkohol- und Beziehungsprobleme sowie Gewaltfantasien sind ein altbekanntes Problem innerhalb der Jägerschaft. Dies ist kein Geheimnis.

Im Zuge der Unterschriftensammlung im Kanton Zürich für die kantonale Volksinitiative Wildhüter statt Jäger wurde von den Initianten immer wieder Besorgnis aus der Bevölkerung über den Alkoholkonsum der Jäger auf der Jagd konstatiert.

Der Schweizer Publizist Alexander Schwab im DJV-Interview (Quelle: Alexander Schwab)

Der Jäger Alexander Schwab

Im Internet kursiert neu ein Interview mit dem Schweizer Jäger und Fischer Alexander Schwab. Titel: „Artenschutz und Tierrechte sind unvereinbar„. Gemacht und aufbereitet wurde das Interview vom Deutschen Jagd Verband.

Nach einem ersten Augenschein ist doch bereits der Titel hanebüchener Unsinn. Gibt es für den Titel einen wissenschaftlichen oder empirischen Nachweis? Nein, gibt es nicht. Damit wird nur suggeriert, das Artenschutz Angelegenheit der Jäger ist.