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Jagd Schweiz

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Das NEIN-Komitee – anders als der Jagdverband „Jagd Schweiz“ – gegen das missratene Jagdgesetz hätte eine vernünftige Regelung im Umgang mit dem Wolf begrüsst. Doch die Revision geriet zum völlig unverständlichen Angriff auf zahlreiche Arten geschützter Tiere. Und dies in Zeiten grosser Sorge um die Biodiversität! Die Abschaffung von Bundeskompetenzen bei Abschüssen geschützter Tiere und neue, unklare Formulierungen im Gesetz verletzen die Rechtssicherheit und fördern willkürliche Entscheide. Auch dem Schutz des Bergwalds und der…

Die Jagd auf Raufusshühner und auch auf den Steinbock kann wildbiologisch nicht begründetwerden. Birk- und Schneehuhn richten keine Schäden an; Steinböcke minimal. Raufusshühner stehen durch Klimaerwärmung, zunehmende Störungen und Lebensraumverlust (touristische Infrastrukturen) unter Druck; beim Steinbock wird zunehmend die Inzucht in den Kolonien zum Problem. Die am 27.9.2020 zur Abstimmung kommenden Jagdgesetze sind nicht nur für die Wildtiere missraten.

Es gibt Menschen, die gestalten ihren Alltag mit Unwahrheiten, brachialer Gewalt und Falschheit. Derartige Wesen schliessen sich gerne Jagdverbänden an und suhlen sich mit Gleichgeschalteten in diesem Sammelbecken. Nun hat ein Gericht in Bellinzona das leidige Treiben von David Clavadetscher im Namen des Verbandes „Jagd Schweiz“ nicht goutiert und dem Sargnagel einen guten Schlag verpasst.

Seit dem Jahr 2015 wählt das Umfeld der Freizeitkiller sexistisch eine Jägerin des Jahres. Sie soll als Botschafterin der Jagd auf verschiedenen Ausstellungen und Anlässen teilnehmen. Dieses Jahr fiel die Wahl auf die 28-jährige Célina Bapst aus Châtel-sur-Montsalvensim im Greyerzbezirk des Kantons Freiburg.

Nach dem schockierenden UNO-Bericht zum Artensterben im Frühling 2019 fällt der Blick auf die Schweiz. Der Anteil der bedrohten Arten ist in keinem Land der Welt so gross wie in der Schweiz. Über ein Drittel der Pflanzen, Tiere und Pilzarten gilt als bedroht. Es sind immer auch diese Kreise aus Hobby-Jäger wie David Clavadetscher vom Verband Jagd Schweiz und Bauernvertreter mit ihrer schäbigen Lobbyarbeit, die über die Politik und Gesetze dafür Verantwortlich sind.

Am Samstagmorgen, den 2. Februar, hatten die Kinder einer Familie erst noch Freude ein Reh, das Zuflucht in ihrem Garten suchte, zu beobachten. Doch dann merkte sie, dass etwas nicht stimmte. Dem verängstigten Wildtier war ein fuchsteufelswilder Schweisshund, der nicht angeleint war, dicht auf den Fersen. «Der Hund kam von hinten angerannt. Extrem aggressiv.» Die Mutter sei dann aus dem Haus gerannt. Schreiend, um den Hund von Tarzisius Caviezel zu vertreiben.

Jeder Verein hat seine Gesichter. So auch der Vorstand vom Verband Jagd Schweiz. Jener Verein, dessen Mitglieder Jahr um Jahr im vierstelligen Bereich in Gesetz-Übertretungen involviert sind. Anrüchige Gestalten in dieser Organisation haben sich auch auf der Teppichetage eingenistet. Jene, die unter anderem bei der IG Wild beim Wild, den Staatsanwaltschaften, Zeitungsredaktionen usw. Druck machen, wenn man die Wahrheit über das Jagdunwesen schreibt. Wegen Hobby-Jägern leiden Wildtiere in der Schweiz.