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Graubünden: Die miserabelsten Schützen sind die Jäger

Jeder zehnte Hirsch wird in Graubünden nur angeschossen statt erlegt.

Bündner Jäger haben in den fünf Jahren von 2012 bis 2016 insgesamt 56’403 Hirsche, Rehe, Gämsen und Wildschweine erlegt. In 3836 Fällen wurden diese Tiere aber lediglich angeschossen, berichtet die Rundschau vom SRF.

Dies geht aus den statistischen Daten für das sogenannte Schweisshundewesen hervor, welche Michael Eichhoff vom Amt für Jagd und Fischerei des Kantons Graubünden öffentlich gemacht hat. 

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Bär im Kanton Bern

Ein Bär ist am Freitagabend den 1.9.2017 im Gental im östlichen Berner Oberland gesichtet worden. Ob es sich bei dem Tier um jenen Bären handelt, der Anfang Juli am nicht weit entfernten Sustenhorn gesehen wurde, ist offen.

Der Bäre wurde mehrere Minuten lang beobachtet, wie der Kanton Bern am Montag mitteilte.

Wolfsrudel sind gut für den Wald

Unter Nutztierhaltern und Jägern hat der Wolf wenig Freunde – bei Förstern ist er um so beliebter. Wolfsrudel können helfen, zu grosse Hirsch- und Rehpopulationen zu kontrollieren. Erste Belege dafür gibt es am Calanda-Massiv im Churer Rheintal.

Wie an vielen Orten der Schweiz bedrängen zu viele Hirsche und Rehe auch in Graubünden die Wälder. Der Jungwuchs stirbt ab, weil er angefressen wird. Die Wälder drohen zu überaltern und werden instabil. Im Berggebiet ist das besonders problematisch, haben Wälder dort doch oft eine Schutzfunktion vor Lawinen, Steinschlägen und Erdrutschen.