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Status quo im Wildtiermanagement

Hobby-Jäger ordnen sich die Natur mit abwegigen und egozentrischen Vorstellungen zurecht. Die Jagd ist längst nicht mehr, was sie früher war. Sie ähnelt heute schon der Haustierzucht. Die für Hobby-Jäger interessanten Arten werden gefüttert und gemästet. Wildtiere sind 100-prozentig kontrolliert und unterjocht. Es stehen jede Menge Wildkameras im…

Niederjagd

Im Umfeld von Jäger und Behörden beruht vieles auf Annahme und nicht auf Wissen sowie Gewissen. Um die erbarmungslose Verfolgung eines unseres interessantesten Beutegreifers (Vertreter der Familie der Hunde) zu rechtfertigen, behauptet man kurzerhand, die Fuchsjagd auf der Niederjagd sei notwendig, weil die Fuchsbestände ansonsten überhandnähmen – eine…

Hochgejagte Bestände in Graubünden

Die unrühmlichste Jagdveranstaltung der Schweiz ist immer noch nicht zu Ende. Vor wenigen Tagen hat das Amt für Jagd und Fischerei Graubünden wieder erste Statistiken der dreiwöchigen Hochjagd (ab 3.9.) propagiert. Die zweiwöchige Walliser Hochjagd begann Wochen später (ab 21.9) und Statistiken wurden umgehend geliefert – man kann es fast nicht glauben.

Schluss mit dem Krieg

Die Taten der Jäger auf der Jagd haben nichts mit Menschlichkeit zu tun, sondern mit Barbarei und grober Brutalität. Anders als bei normalen Menschen, denen die Verbindung mit der Natur eine inspirierende Urkraft ist – die Liebe des Menschen zur Natur und zum Lebendigen – hegt und pflegt…

Graubünden hält an Sonderjagd fest

Die Volksinitiative zur Abschaffung der Sonderjagd, lanciert aus Hobby-Jäger- und Naturschutzkreisen, war mit einer Rekordzahl von über 10’000 Unterschriften eingereicht worden. An der Urne reichte es trotzdem nicht für die Annahme: Das Begehren wurde mit 36’181 zu 30’533 Stimmen bei 49,28 Prozent Beteiligung abgelehnt.

Walter Candreia vom Bündner Jäger Bild: SRF F. Belotti

Der Redaktor Walter Candreia des einschlägig bekannten Propagandamedium “Bündner Jäger” hatte sich wieder im Ton vergriffen. Regionalgerichte in Graubünden sprachen den Journalisten der Persönlichkeitsverletzung respektive der üblen Nachrede schuldig. In seinem Text zur Sonderjagdinitiative hatte er den abtretenden SVP-Grossrat Christian Mathis, Befürworter der Initiative und damaliges Mitglied der Bündner…

Im Tessin wird am 10. Juni über einen Nationalpark im Bezirk Locarno (Ascona, Brissago, Bosco Gurin, Centovalli, Losone, Onsernone, Ronco s/Ascona, Terre di Pedemonte) abgestimmt. Zwar stehen offiziell alle betroffenen Gemeinden hinter dem Projekt. In der Bevölkerung herrscht jedoch zwischen Gegnern und Befürwortern ein aggressiver Ton.

Indemini – Im Februar 2015 hat der Grosse Rat in Graubünden die Sonderjagdinitiative für ungültig erklärt. Bei der Diskussion im Parlament waren diesem allerdings wichtige Informationen vorenthalten worden. Regierungsrat Mario Cavigelli (CVP) hatte nämlich nicht publik gemacht, dass das Bundesamt für Umwelt (BAFU) in Bern befand, die Initiative…

Ein Wolf wandert im Calandagebiet an einer Kamera vorbei.

Einmal mehr ist im Wolfsrudel-Gebiet am Calanda-Massiv bei Chur praktisch keine Nachjagd Ende Herbst notwendig. Eine Herausforderung bleiben Begegnungen zwischen Wolf und Mensch sowie Konflikte mit der Landwirtschaft. Letzte Woche präsentierte das Amt für Jagd und Fischerei, die Bündner Wildhut, die Auswertung der ordentlichen Hochjagd. Wie schon seit…

Ein Bär ist am Freitagabend den 1.9.2017 im Gental im östlichen Berner Oberland gesichtet worden. Ob es sich bei dem Tier um jenen Bären handelt, der Anfang Juli am nicht weit entfernten Sustenhorn gesehen wurde, ist offen. Der Bäre wurde mehrere Minuten lang beobachtet, wie der Kanton Bern…

Unter Nutztierhaltern und Jägern hat der Wolf wenig Freunde – bei Förstern ist er um so beliebter. Wolfsrudel können helfen, zu grosse Hirsch- und Rehpopulationen zu kontrollieren. Erste Belege dafür gibt es am Calanda-Massiv im Churer Rheintal. Wie an vielen Orten der Schweiz bedrängen zu viele Hirsche und…

Drohne

Ian Avery,  der Präsident des Verbandes für Jagd und Fischerei in Nova Scotia meint, dass es viel zu viele Jäger gibt, die Drohnen einsetzen, um so Wildtiere zum Töten zu finden. Damit werden laut Avery Grenzen überschritten. Es sei äusserst unethisch, einen Helikopter, Flugzeug oder Drohne für die…