Psychologie

Status quo im Wildtiermanagement

Hobby-Jäger sind dabei, aus Wildtiere domestizierte Haustiere im Garten der Hobby-Jäger zu züchten!
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Hobby-Jäger ordnen sich die Natur mit abwegigen und egozentrischen Vorstellungen zurecht. Die Jagd ist längst nicht mehr, was sie früher war. Sie ähnelt heute schon der Haustierzucht. Die für Hobby-Jäger interessanten Arten werden gefüttert und gemästet. Wildtiere sind 100-prozentig kontrolliert und unterjocht. Es stehen jede Menge Wildkameras im Wald herum, nebst vielen anderen technischen Hilfsmittel, damit Hobby-Jäger genau wissen, wann, wo und wie sich Wildtiere bewegen. Vielleicht auch, damit der Hobby-Jäger noch bequemer in die Natur gehen kann. Dies hat jedoch mit ursprünglicher Jagd nichts zu tun.

Ein Charakteristikum der ursprünglichen Jagd ist, dass sie nicht planbar ist. Seit ein paar Jahren durchkreuzen wieder zuwandernde Wölfe und Luchse die Pläne der Hobby-Jäger. Die Hobby-Jäger sehen in den Beutegreifern Konkurrenten. Diese sogenannten Beutegreifer erbeuten, was der Hobby-Jäger rauben will und müssen deshalb weg oder werden teils widerwillig geduldet.

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Im Gegensatz zum Hobby-Jäger sorgen Beutegreifer für eine angepasste Vitalisierung der Wildbestände. Wogegen der Hobby-Jäger anhand unnatürlicher Abschussplänen und einer eigenen unethischen Müllbiologie in alle Altersklassen reinballert, betreiben hungernde Beutegreifer eine strenge natürliche Auslese, zu der kein Hobby-Jäger annähernd fähig ist.

Wölfe, Luchs und Co. halten Wildbestände gesund. Sie unterscheiden nicht zwischen Nutztieren, Haustieren und Wildtieren. Dies sind vom Mensch gemachte Begriffe, die so in der Natur nicht vorgegeben sind.

Die Gefahr von einem Hobby-Jäger tödlich angeschossen zu werden, ist weitaus grösser, als von einem Wolf angefallen zu werden.

Die Schaf- und Ziegenhaltung spielt, ausser für den Einzelnen, als Wirtschaftsfaktor in unseren Breitengraden überhaupt keine Rolle. Jeder Staat kann diese Schäden ohne weiteres ersetzen.

Die Tierhalter sind in der Pflicht ihre Tiere zu schützen.

Wildbestände sind heute durch die falsche Bejagung der Hobby-Jäger in einer unverhältnismässigen Anzahl, als es eigentlich verträglich wäre, vorhanden. Rehe, Hirsche, Wildschweine und Co. werden von den Hobby-Jägern manipuliert und zu einem unnatürlichen Verhalten gezwungen. Hobby-Jäger provozieren und verursachen gleichfalls Wildverbiss im Wald, Feld und Garten und dies seit über 100 Jahren hoher “Waidmanns-Kunst”. In Jagd-freien Gebieten ist der Wildverbiss nicht zwingend höher, aber die Biodiversität umso grösser.

Hobby-Jäger sind in der Regel nicht bereit, etwas Neues dazuzulernen oder ihre alten grotesken Ansichten sowie Aberglauben über Bord zu werfen. Viele Hobby-Jäger haben den Point of no Return überschritten. Jagen und töten macht geistig, psychisch und physisch krank. Soldaten sind auch lebende Zeugen.

Im Kanton Graubünden in der Schweiz verstossen nachweislich jedes Jahr +/- 20 % aller Hobby-Jäger gegen Gesetze und Vorschriften. Eigentlich geht es nur ums Organisieren attraktiver Jagden, alles andere, wie Wildtiermanagement sind Blendgranaten.

Wie krank sind Hobby-Jäger?

Tausende Hobby-Jäger reisen sogar ins Ausland, um Lebewesen die Köpfe abschlagen zu können – jenseits jeder heimatlichen Ethik oder gesetzlichen sowie Tierschutz- Gepflogenheiten.

Viele Hobby-Jäger sind einfach nur bewaffnete und militante Menschen, die vom Radar der Gesundheitsbehörden noch nicht erfasst wurden.

Als gutes Anschauungsbeispiel in die Jägerseele dienen immer wieder Trophäenjäger die in Afrika und anderswo einreisen, wie zum Beispiel der Zahnarzt Walter Palmer aus Minnesota, welcher den Löwen Cecil im Jahr 2015 auf kriminelle Art und Weise gemeuchelt hat.

Psychopathie bezeichnet eine schwere Persönlichkeitsstörung, die bei den Betroffenen mit dem weitgehenden oder völligen Fehlen von Empathie und Gewissen einhergeht. Psychopathen sind auf den ersten Blick mitunter charmant; sie verstehen es, oberflächliche Beziehungen herzustellen. Dabei sind sie mitunter sehr manipulativ, um ihre Ziele zu erreichen. Oft mangelt es Psychopathen an langfristigen Zielen, sie sind impulsiv und verantwortungslos.

Bei Psychopathen wurden erhöhte Dopamin- und Serotonin-Spiegel beobachtet. Dies führt möglicherweise zur Enthemmung aggressiver Impulse. Verminderte Cortisol-Spiegel wurden ebenfalls beobachtet. Es wird vermutet, dass die Dysfunktionen und Fehlregulationen bereits in früher Kindheit angelegt sind. Rund 80 Prozent der JägerInnen stammen aus einer Jägerfamilie. Quereinsteiger sind eher die Ausnahme.

Wenn Individuen mit einer Psychopathie andere Lebewesen leiden sehen, werden wichtige Hirnregionen nicht aktiv und verbinden sich damit nicht zu anderen Regionen, die für die richtige Entscheidungsfindung wichtig sind.

Laut neurologischen Tests sind Psychopathen sehr sensibel, wenn es ums eigene Wohlbefinden geht. In diesem Fall sind wichtige Hirnregionen überdurchschnittlich aktiv.

Wenn Psychopathen sich aber Schmerzen oder Leiden bei anderen vorstellen müssen, versagen die gesunden Hirnaktivitäten. Mehr noch; es stimuliert andere Aktivitäten im Gehirn (ventral striatum), eine Region, die bekannt ist, gleichgültiges Vergnügen zu empfinden, wenn andere Schmerzen erleiden. Man wird unter Hobby-Jägern kaum Vegetarier finden.

Sadismus, Narzissmus und Gewaltverherrlichung sind mit der Jagd sehr leicht zu kultivieren. Deshalb sollte man Hobby-Jäger von Schulen, Kinder  und Wildtieren fernhalten und Raum schaffen für ein wissenschaftliches Wildtiermanagement.

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Interessen-Gemeinschaft

Wild beim Wild


Die IG Wild beim Wild ist eine gemeinnützige Interessen-Gemeinschaft, die sich für die nachhaltige und gewaltfreie Verbesserung der Mensch-Tier-Beziehung einsetzt, wobei die IG sich auch auf die rechtlichen Aspekte des Wildtierschutzes spezialisiert hat. Eines unser Hauptanliegen ist, in der Kulturlandschaft ein zeitgemässes und seriöses Wildtiermanagement nach dem Vorbild vom Kanton Genf einzuführen – ohne Hobby-Jäger aber mit integren Wildhütern. Das Gewaltmonopol gehört in die Hände des Staates und nicht an Hobby-Jäger-Banden delegiert.

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