Wild beim Wild wirft Aargauer Jäger verschiedene Straftaten vor und erstattet Strafanzeige

Im Februar 2016 hat sich der Jäger J. S. anonym unbefugtes Eindringen in ein fremdes Datenverarbeitungssystem (Facebook) verschafft.

J. S. ist aus gutem Grund seit Jahren auf Facebook blockiert und kann auf legaler Weise keinen Kontakt über Facebook zu Wild beim Wild herstellen, ausser mit krimineller Energie.

Bei dem Kontakt via eines verbotenen Fakeprofils, das ins Leere läuft, monierte er anonym eine diffuse Drohung bzw. Nötigung mit Bereicherungsabsichten.

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Dies ist laut Nutzungsbedingungen von Facebook nicht erlaubt (Punkt 3.6, 3.7, 3.9, 4.2. https://www.facebook.com/legal/terms).  Es geht dabei um ein Foto welches von dem Jäger auf Facebook öffentlich gepostet wurde. Mit seinem Posting erklärte er sich, laut den Nutzungsbedingungen von Facebook, einverstanden, das Dritte sein Foto teilen, weiterverwenden, kommentieren usw. Wenn er dies nicht will, hätte er auf Facebook nicht öffentlich posten sollen, sondern privat!

2.4. Wenn du die Einstellung „Öffentlich“ bei der Veröffentlichung von Inhalten oder Informationen verwendest, können alle Personen, einschließlich solcher, die Facebook nicht nutzen, auf diese Informationen zugreifen, sie verwenden und sie mit dir (d. h. mit deinem Namen und Profilbild) assoziieren. https://www.facebook.com/legal/terms

Facebook hat die Fotomontage von Wild beim Wild auch nicht beanstandet, weil es eben legal ist und alle das Nutzungsrecht auf Facebook haben, Bilder zu verwenden, teilen etc. sowie eine Meinung zu äussern.

Als Zeichen des guten Willens, haben wir die Fotomontage auf Facebook gelöscht. Er hat aber trotzdem eine Strafanzeige wegen Verleumdung gemacht und z. B. keine Beseitigungsklage. Von einer Verleumdung nach Art. 174. 1 SR kann in diesem Zusammenhang aber keine Rede sein, da laut Gesetz Personengesamtheiten oder Angehörige einer bestimmten Berufsgruppe (wie Jäger) nicht vor einer Verleumdung geschützt sind.

§ Keine Ehrverletzung bzw. Verleumdung liegt vor, wenn der Betroffene in seiner gesellschaftlichen Ehre oder in seiner sozialen Stellung (als Geschäfts- oder Berufsmann, Sportler, Künstler, etc.) herabgesetzt wird.

Und:

…Massgebend für die Beurteilung, ob eine Äusserung ehrverletzend ist, ist nicht der Wertmassstab des Betroffenen, sondern der Sinn der Äusserung, dem ein unbefangener Adressat nach den konkreten Umständen beimisst…

Ein unsachlicher Bezug zu dem Jäger besteht nicht. Es wurden und das ist Massgebend, keine direkten, persönliche oder verleumderische Behauptungen auf der Fotomontage gegenüber J.S. aufgestellt, sondern eine allgemeine Frage veröffentlicht und von den LeserInnen klar beantwortet. Von einer unwahren Behauptung oder Verleumdung wider besseres Wissens kann nach Art. 174. 1 SR in diesem Kontext keine Rede sein.

Der Jäger hat sich, wenn überhaupt, durch sein militantes Auftreten selber verleumdet. Er ist diesbezüglich auch kein Unbekannter.

Zudem stimmt der Inhalt der Fragestellung 100 %. Jäger sind immer auch „Öko-Terroristen“ und Killer von Lebewesen.

Das diesbezügliche Strafverfahren des Jägers wegen Verleumdung ist bei der Staatsanwaltschaft Lugano noch hängig.

In der Schweiz gilt immer auch noch die freie Meinungsäusserung laut Art. 19 der allgemeinen Erklärung der Menschenrechte.

Nachdem die Strafanzeige wegen Verleumdung des Jägers bei uns eingegangen ist, wurde die Fotomontage wieder mit einem Balken über dem Gesicht des Jägers gepostet, um die künstlerische und journalistische Freiheit zu gewahren und wir laut Facebook dazu berechtigt sind, das Foto zu verwenden.

J. S. hatte von Anfang an gar kein Interesse eine gütliche Einigung zu Erlangen, sondern sein Motiv ist über das Hacken Schadenersatzforderungen zu stellen.

Vollendetes Hackens, die Nötigung sind Straftatbestände, welche insbesondere auch gegen das Nutzungsrecht auf Facebook verstossen. Eine Schadenersatzforderung versucht er jetzt, nachdem die Staatsanwaltschaft in Lugano nicht darauf eingegangen ist, über eine Zivilklage zu erreichen, was den Straftatbestand des Betruges erfüllt.

Des weiteren ist durch die Strafanzeige des Jägers den Straftatbestand der Ehrverletzung nach erfüllt, da wir a) das Bild nach seiner Aufforderung gelöscht haben und b) er keine Einigung anstrebt (diesbezügliche Emails blieben auch unbeantwortet).

Durch sein äusserst militanten Auftreten als Jäger auf verschiedenen Internetplattformen, ist der Jäger J. S. von uns als Tierschutzorganisation schon längere Zeit auf dem Radar.

Im Zuge der Informationsbeschaffung über J.S. wurde klar, dass er Inhaber eines dubioses IT Netzwerk ist, was unseren Verdacht der kriminellen Energien nicht nur bei der Internetkriminalität weiter erhärtete und bei einer genaueren Durchleuchtung nicht ausgeschlossen werden kann, dass noch weitere Straftatbestände zu erurieren sind.

Wild beim Wild hat bei der zuständigen Staatsanwaltschaft im Kanton Aargau nun am 10.8.2016 eine diesbezügliche Strafanzeige eingereicht.

Zum laufenden Strafverfahren können keine weiteren Auskünfte gegeben werden.

Adresse für Rückfragen:

Wild beim Wild
Email: info@wildbeimwild.com

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