Law & Order

Luchs im Jura gewildert

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In der Nähe der Gemeinde Bémont in den Freibergen wurde am vergangenen Sonntag ein toter Luchs entdeckt. Die Autopsie ist endgültig, er wurde Opfer eines Beschusses mit Bleikugeln.

Der Kadaver des Beutegreifers, ein junges Weibchen, wurde an Spezialisten des Zentrums für Wildtiermedizin in Bern übergeben. Die Röntgenaufnahme ergab das Vorhandensein von etwa zwanzig Bleikugeln aus einer Schrotflinte eines Hobby-Jägers im Körper des Wildtieres. Dies wertet man beim Kanton Jura als Beweis für die Vorsätzlichkeit des Abschusses was die These des Wildhüters nach seiner ersten Beobachtung erhärtert.

Das Umweltamt bedauert und verurteilt diesen Akt, den es für äusserst schwerwiegend hält, aufs Schärfste. 

Luchse seien durch die Berner Konvention und das Jagdgesetz streng geschützt.

Kanton Jura

Der letzte derartige Fall von Wilderei liege 20 Jahre zurück und man habe den Eindruck gehabt, dass der Beutegreifer im Ökosystem gut akzeptiert sei.

Eine strafrechtliche Untersuchung wurde eingeleitet, um die Umstände und den Täter festzustellen. Jeder, der möglicherweise Informationen bereitstellen kann oder am 24. Oktober bestimmte Elemente in dieser Gegend ( l’étang des Royes, sur la commune du Bémont) bemerkt hat, wird gebeten, sich direkt unter 032 420 48 00 an das Umweltamt zu wenden.

3 Kommentare

  1. Wie konnte festgestellt werden, dass die Kugeln aus der Flinte eines Hobbyjägers und nicht etwa aus der Flinte eines anderweitigen Waffenbesitzers stammen?

  2. Bettina Wängler

    Stoppt endlich und GENERELL diese grausame Hobbyjagd! Sie gehört komplett und überall verboten, weil sich immer wieder zeigt, wie unfähig dieser Personenkreis ist, der weder mit der Waffe noch mit Macht umgehen kann.

  3. magali strasser

    Man sollte diese Idioten und Psychos hinter Gitter stecken

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