Zollbeamte haben bei der Kontrolle zweier Hobby-Jäger aus der Schweiz vergangene Woche ein Jagdgewehr mit Munition sichergestellt. Sie überprüften das Fahrzeug der Männer auf der Autobahn 96 in Höhe des Rastplatzes Humbrechts.

Einer der beiden führte ein Jagdgewehr und Munition mit sich, für das er keine gültige waffenrechtliche Erlaubnis hatte. Die Ökorambos waren auf dem weg nach Tschechien und führten insgesamt drei Langwaffen mit sich.

Einer der beiden Waffennarren hatte seine Blaser R8 nicht ordnungsgemäss in seinen Europäischen Feuerwaffenpass eingetragen. Die Zöllner stellten die Waffe daraufhin sicher und leiteten ein Strafverfahren ein. Zudem kassierten sie 500 Euro Sicherheit für zu erwartende Strafe. Danach konnten beide die Fahrt fortsetzen, schreibt der Zoll aus Deutschland.

Offenbar sind diese Hobby-Jäger weder gut ausgebildet, noch haben sie eine gesunde moralische Hygiene. Rechnet man diese Zahlen auf die ganze Schweiz hoch, erreicht man strafrechtliche Dimensionen, die so in einem Rechtsstaat nicht tragbar sind!

Das Gewaltmonopol gehört mit professionellen Wildhütern in die Hände des Staates und nicht an Jägerbanden delegiert.

Hobby-Jäger sind der übertragenen Verantwortung längst nicht mehr gewachsen und verunreinigen die Staatskasse mit Blutgeld aus ihren schäbigen Hobbys.

Es gibt keine Verbände mit Rechtsstatus in der Schweiz, deren Mitglieder dermassen in der Kriminalität verwurzelt sind, wie beim Verband Jagd Schweiz.

Insbesondere bei der Jagd und den Hobby-Jägerinnen und Jägern ist es elementar, dass die Bevölkerung ganz genau hinschaut. Nirgendwo wird so viel mit Unwahrheiten und Fake-News manipuliert. Gewalt und Lügen gehören zur gleichen Münze. Die Hobby-Jagd ist seit Jahrzehnten nichts anderes als eine permanent kostenintensive Baustelle, Flickenteppich und Streitpunkt für Politik, Forst- und Landwirtschaft, Verwaltungen, Justiz, Krankenkassen, Versicherungen, Tierschutz-, Umwelt- und Naturschutzorganisationen, Polizei, Bund, Medien, usw.

Jeder andere Verein mit so viel krimineller Energie wäre von der Bundesanwaltschaft längst ins Visier genommen worden!

Kommentar schreiben