Jagdgesetz

Bündner Jäger und die Volksabstimmung

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In der aktuellen Ausgabe des Käseblatts «Bündner Jäger» nimmt der Präsident der dortigen Hobby-Jäger Stellung zur anstehenden Volksabstimmung vom 13. Juni 2021 «Für eine naturverträgliche und ethische Jagd.«

Das Verhalten eines Jägers in der Politik ist immer auch ein Spiegelbild, wie dieser sich in der Natur oder in der Gesellschaft zeigt.

Und davon gibt es eine lange Serie äusserst beschämender Berichterstattungen, die weder hohen ökologischen, wildbiologischen, tierschützerischen, noch sozioökonomischen Anforderungen gerecht wird.

Genau aus diesem Grund bildeten sich Komitees aus Jägern und Nichtjägern zur Modernisierung des barbarischen Jagdunwesens im Kanton Graubünden. Daraus entstand zum Beispiel die Volksinitiative zur Abschaffung der Sonderjagd.

Das zweistufige Bündner Jagdmodell mit Hoch- und Sonderjagd wirft nicht nur aus tierschutz­rechtlicher Sicht Fragen auf. Während der Sonder- oder Herbstjagd auf Hirsch und Reh, deren Dauer bis weit in den Dezember hinein reicht, gelten gegenüber der Septemberjagd erheblich gelockerte Jagdbetriebsvorschrif­ten. Damit werden in erhöhtem Masse Tier­schutzverstösse in Kauf genommen. Bei der Sonderjagd dürfen – anders als während der Septemberjagd- auch säugende Hirschkühe und Rehgeissen sowie deren Jungtiere geschossen werden. In der Praxis ist dies aber kaum in jedem Fall ohne Tier­schutzverstoss durchführbar.

Der Grundsatz der Weidgerechtigkeit, der al­ler Jagdtätigkeit zugrunde liegen soll und im Kanton Graubünden auch gesetzlich veran­kert ist, wird durch die jagdbetrieblichen Be­stimmungen zur Sonderjagd ausgehebelt. 

Jagdliche Tätigkeiten bedeuten durch die weit hörbaren Schüsse und die direkt gegen das jagdbare Wild selbst gerichtete Bedrohung eine besondere Belas­tung für dieses. Aus rechtlicher Sicht wäre in konkreten Härtefällen, beispielsweise bei ex­tremen Witterungsverhältnissen, zu prüfen, ob sich die involvierten Hobby-Jäger einer unnötigen Tätigkeit und somit einer Tierquälerei im Sinne des Tierschutzgesetzes strafbar machen, zum Beispiel auch bei der unsinnigen Fuchsjagd während deren Paarungszeit im Winter. Oder bei der Vogeljagd.

Sonderjagd ist, wie der Name schon sagt, eine Nachbesserung. Wird eine Nachbesserung zum Regelfall, dann stimmt etwas nicht mit der Wissenschaft, Wildbiologie, Planung sowie Ausführung und dies ist in Graubünden seit über 30 Jahren der Fall.

Der anhaltend hohe Jagddruck hat den Bestand nicht auf gewünschte Höhe reguliert, sondern auf hohem Niveau hochproduktiv gehalten. Das heisst: Je mehr Rehe oder Hirsche geschossen werden, umso stärker vermehren sie sich.

IG Wild beim Wild

Wer den Abschuss drosselt, drosselt die Reproduktionsrate, sagen Fachleute, die nicht dem schäbigen Jägerlatein verfallen sind. Aus diesem Grund ist die Bündner Jagd hoch kontraproduktiv. Sie reduziert einen Tierbestand nicht, sondern führt zu einer unkontrollierten Vermehrung. In jagdfreien Gebieten wie im Nationalpark sind Tierbestände im natürlichen Gleichgewicht.

Auch ohne Jagd habe es nicht plötzlich zu viele Füchse, Hasen oder Vögel. Die Erfahrung zeige, die Natur könne man sich selber überlassen.

Heinrich Haller, Nationalparkdirektor und Wildbiologe

Rückblende

Ein Jagdhund jagt im Februar 2019 ein Reh durch die Strassen von Davos-Clavadel, ehe er es tötet. Anwohner sind geschockt über die Reaktion des Präsidenten der Bündner Jäger, Tarzisius Caviezel. Er soll seinen Hund übel geschlagen haben. Caviezel bestreite die mehrfachen Zeugenaussagen, schreibt der Blick.

«Ganz schlimm war dann, als meine Kinder und ich zuschauen mussten, wie Caviezel seinen Hund zur Strafe mehrfach übel getreten und geschlagen hat», sagt die Mutter. Er habe zudem das Reh genommen und es über die Leitplanke der Strasse gelegt. «Er versuchte offensichtlich, dem Tier das Genick zu brechen», erzählt sie.

Der Aasjäger ist übrigens seit 2010 auch im Vorstand des Verbandes Jagd Schweiz und betreut dort das Ressort Kommunikation. Er selbst bezeichnet die Jagd als eine fieberhafte Krankheit, von der er nicht geheilt werden kann. Sein Lieblingszitat ist:

Es wird nie so viel gelogen wie vor der Wahl, während des Krieges und nach der Jagd.

Otto von Bismarck (1815 – 1989)

In der Tat ist die Hobby-Jagd immer auch etwas Krankes, bei dem Lügen Programm ist und Wildtiere die Leidtragenden sind. Gewalt und Lügen gehören zur gleichen Münze.

Jagd Schweiz ist der Dachverband der Schweizer Hobby-Jäger. Der Verband vertritt laut Statuten die Interessen von rund 30’000 Jägerinnen und Jägern aus allen Landesteilen im In- und Ausland. In seiner Funktion trägt der militante Verein die Verantwortung dafür, dass es in der Schweiz diesen fragwürdigen Verband gibt, dessen Mitglieder laut Medienberichten nachweislich Jahr um Jahr im vierstelligen Bereich in Gesetzesübertretungen wie Verstösse gegen das Jagdrecht, Wilderei, Waffenschmuggel, Umwelt – und Verkehrsdelikte, Tierschutzverstösse und weitere Straftaten involviert sind. So gibt es zum Beispiel laut dem Amt für Jagd und Fischerei im Kanton Graubünden jedes Jahr über 1’000 Anzeigen und/oder Bussen gegen Hobby-Jäger, die über die kantonalen Verbände diesem Verband Jagd Schweiz unterstellt sind.

2019: 1104 Anzeigen und Bussen
2018: 1114 Anzeigen und Bussen
2017: 1384 Anzeigen und Bussen
2016: 1201 Anzeigen und Bussen
2015: 1298 Anzeigen und Bussen
2014: 1102 Anzeigen und Bussen
2013: 1122 Anzeigen und Bussen
2012: 1089 Anzeigen und Bussen

Offenbar sind die Bündner Flintenfuchtler weder gut ausgebildet, noch haben sie eine gesunde moralische Hygiene. Und jetzt sollen diese gemäss ihrem Präsidenten die Werbetrommel betätigen für Alkohol, Kindsmissbrauch oder abscheuliche Gewalt.

Der UNO-Ausschuss für Kinderrechte setzt sich gemäss Art. 19 dafür ein, dass Minderjährige vor der schädigenden Wirkung der Gewalt geschützt werden. Die Kinderrechtskonvention umfasst unter anderem das Recht aller Minderjährigen auf körperliche und geistige Unversehrtheit. Gleichzeitig umfasst sie die Pflicht eines Staates, den Schutz der besagten Rechte zu garantieren. 

Manipulative Heuchelei

Wer sinnlos tötet, schützt nicht und der zivilisierten Gesellschaft nützt es nichts. Die heutige Bündner Jagd mit all ihren Tierquälereien erfolgt mehrheitlich NICHT! im Interesse der Gesellschaft, der Natur, der Biodiversität oder der Kulturlandschaft. Tiere sind keine Sachen. Du sollst nicht töten, wird einem in der Kirche gelehrt. Dies ist ein übergeordnetes Kulturgut. Gewaltlosigkeit unterscheidet den Menschen vom Beutegreifer in der Tierwelt.

Die Jäger verursachen nicht nur mit der Niederwildjagd absichtlich schwerwiegende Störungen im natürlichen Artengleichgewicht.

Nötig ist die Niederjagd nicht, aber berechtigt. So könne man sich auch fragen, ob es sinnvoll sei, Beeren und Pilze im Wald zu sammeln.

Robert Brunold, Ex-Präsident der Bündner Hobby-Jäger

Jagdleidenschaft ist kein Auftrag der Gesellschaft oder Recht und kann es auch nicht sein. Die Risikogruppe Hobby-Jäger fördert bis in die Grundschulen eine Kultur der sinnbefreiten Gewalt.

In jedem Gewaltakt manifestiert sich etwas, was im Hobby-Jäger krankhaft vorhanden ist, sich aber im Alltag nicht entfalten darf, weil die Gesellschaft dies nicht mehr toleriert. Kriege, Folter, Verfolgung, Vergewaltigung, Gewalt, Töten und Hinrichtung als Machtinstrumente zur Beherrschung von Mitmenschen finden in unseren Kulturkreisen keine Akzeptanz mehr. Aber Töten hat eine Komponente und die Jagd ist noch eine Bühne, auf der diese Macht ausgelebt wird. Tiere sind in diesem unfairen Spiel die leidtragenden Opfer, die dazu durch rückständige Gesetze verfügbar gemacht werden.

Einschlägige Jägermagazine wie der «Bündner Jäger» sind voll mit Bildern und Schilderungen von der Risikogruppe Hobby-Jäger im Jagdfieber, oder die eine Waffe in der Hand halten und in einer dominierenden Position über ihren Opfern posieren. Solche Magazine regen die Fantasie der Jäger an, noch mehr und mehr jagen zu wollen, auch in allen Herren Ländern. Derartige Fotografien und Filme brauchen Hobby-Jäger, um sich wichtig zu fühlen. In der Armee werden solche Menschen mit derartiger Selbstdarstellung unehrenhaft entlassen und in die Psychiatrie eingewiesen.

Die Jagdwaffen führenzu Missbrauch in unser aller Sozialleben. Immer wieder kommt es zu Suizid mit Schusswaffen, Drohungen und tödlichen Tragödien. Jahr für Jahr werden unzählige Menschen durch Hobby-Jäger und Jägerwaffen getötet und verletzt, teilweise so schwer, dass sie im Rollstuhl sitzen oder ihnen Glieder amputiert werden müssen.

Statistik wird nur gesamtschweizerisch geführt. Dabei gilt es anzumerken, dass sich die Zahlen auf die obligatorisch in der Schweiz unfallversicherten Personen beziehen. D.h., Unfälle mit Verletzungsfolgen bei Kindern, Rentnerinnen und Rentner oder Erwerbslosen sind darin nicht enthalten. Die meisten männlichen Hobby-Jäger sind Rentner und fehlen somit in der Statistik.

Im Kanton Graubünden ereignen sich am meisten Unfälle auf der Jagd, gefolgt von den Jagdunfällen im Ausland. Es folgen die Kantone Tessin, Aargau, Wallis, St. Gallen und Bern.

Die grösste Altersklasse der Amateur-Jäger ist die mit 65+, jene mit Alters-, Seh-, Konzentrations- und Reaktionsschwächen sowie Ausbildungs- und Trainingsdefiziten. Ab dem 40. Lebensjahr steigt die Zahl der Unglücke dramatisch an.

Alle 29 Stunden passiert ein Jagdunfall und alle 3 1/2 Monate ist ein Toter in der Schweiz zu beklagen. Bei der Polizei oder beim Militär werden aus gutem Grund die älteren Semester nicht mehr in bewaffnete Einsätze mit gefährlichen Schusswaffen geschickt.

Gäbe es bei der Polizei oder beim Militär regelmässig dermassen viele Geschädigte wie beim Jagdunwesen in Graubünden, würde wohl kaum jemand von verantwortungsvollem Umgang mit der Waffe sprechen. 

Sowohl die Treffsicherheit der Hobby-Jäger, der Alkoholkonsum, wie auch die vielen Jagdunfälle an sich geben Anlass zur grosser Sorge.

Rosinenpickerei der Regierung

Wenn diese Initiative aus dem Jahr 2014 «Für eine naturverträgliche und ethische Jagd» so jagdfeindlich wäre, weshalb wurden dann schon mehrere Punkte davon von der Regierung umgesetzt? Offensichtlich, weil die Bündner Jagd dringend reformbedürftig ist.

So wurden in den letzten Jahren ein weitgehendes Verbot der Fallenjagd, die Einführung der jagdlichen Schiesspflicht sowie bleifreie Kugel- und Schrotmunition eingeführt, womit verschiedene Anliegen gemäss der Initiative bereits umgesetzt sind.

Bündner Regierung 26.11.2020

Laut jägerischem Irrsinn im «Bündern Jäger» vollbrachte die Regierung mit der punktuellen Umsetzung der Initiative «Für eine naturverträgliche und ethische Jagd» im Umkehrschluss eine Schädigung der Jagd und Kulturgut – einen ersten Schritt zur Jagdabschaffung.

Notabene die Regierung um Mario Cavigelli, die vom Bundesgericht in Lausanne oder BAFU schon mehrfach gerügt und zurechtgewiesen wurde wegen Fehleinschätzungen im Jagdunwesen im Kanton Graubünden.

Regierungsrat Mario Cavigelli hat den Initiativkomitees, Steuerzahler, usw. viel Ärger, Umtriebe und Kosten verursacht und die ganze Bevölkerung viele Jahre mutwillig getäuscht. Es steht ausser Zweifel, dass auch Regierungsrat Mario Cavigelli (CVP) immer und immer wieder bezüglich dem Jagdunwesen alle belogen hat.

Die Initiative

Die Initianten der neun Forderungen umfassende Initiative «Für eine naturverträgliche und ethische Jagd» stellen klar:

Leider wurde / wird uns immer wieder die Absicht unterstellt, mit dieser Initiative die Jagd abschaffen zu wollen, was so nicht stimmt.

Die reguläre Jagd hat eine lange Tradition in Graubünden. Das Jagdgesetz welches die Bündner Jagd reguliert, wurde in den letzten 40 Jahren seit ihrem Bestehen nur marginal angepasst. Auf neue Entwicklungen wie die Rückkehr des Wolfes, Veränderung der Umwelt oder Verhaltesveränderungen von Wildtieren wurde wenig bis keine Rücksicht genommen. Mit der Initiative gehen wir auf diese Veränderungen ein um die Bündner Jagd für die Zukunft fit zu machen. Stimmen Sie JA zu einer modernen Bündner Jagd.  

Wildtierschutz Schweiz

Sie fordern die nachfolgenden 9 Punkte in das bestehende Bündner Jagdgesetz aufzunehmen. Einige Punkte wurden in den letzten Jahren teilweise von der Regierung aufgenommen (siehe oben) bzw. umgesetzt. Von einer Abschaffung der Jagd ist jedoch weit und breit nichts zu lesen, wie dennoch aus dem Jägermilieu fälschlicherweise behauptet wird.

  • 1. Trächtige, führende Hirschkühe sowie Rehgeissen und Ihre Jungen sind generell zu schützen.
  • 2. Fallen zum Töten und das Anfüttern von Tieren sind zu verbieten.
  • 3. Alle nicht vom Bundesrecht geschützten Vögel sind nicht jagdbar.
  • 4. Generelle Winterruhe für alle Wildtiere vom 1. November bis zum Beginn der Hochjagd.
  • 5. Im Amt für Jagd und Fischerei, sowie in der Jagdkommission müssen Tierschützer/Jäger sowie Nichtjäger paritätisch vertreten sein.
  • 6. Bei der Ausübung der Jagd gelten Blutalkoholgrenzen gemäss der Strassenverkehrsgesetzgebung.
  • 7. Die Jagdeignung und Treffsicherheit sind periodisch zu überprüfen (analog zur Fahreignung im Strassenverkehr). Ab 2016 darf ausschliesslich bleifreie Munition verwendet werden.
  • 8. Kinder bis zu 12 Jahren dürfen nicht auf die Jagd mitgenommen werden und dürfen schulisch nicht zur Jagd motiviert werden.
  • 9. Bei allen ausserordentlichen Schäden kann die Wildhut nur dann Regulierungen vornehmen, wenn alle anderen erdenklichen Schutzmassnahmen nicht zielführend sind.

Den normalen Bündnerinnen und Bündner wird aus dem Jagdmilieu beständig mit abstrusen Behauptungen und Propaganda Angst gemacht.

Stimmen Sie JA zu einer modernen Bündner Jagd.

Naturkatastrophe Hobby-Jäger

Nach dem schockierenden UNO-Bericht zum Artensterben im Frühling 2019 fällt der Blick auf die Schweiz. Der Anteil der bedrohten Arten ist in keinem Land der Welt so gross wie in der Schweiz. Über ein Drittel der Pflanzen, Tiere und Pilzarten gilt als bedroht. Es sind immer auch diese Kreise aus Hobby-Jägern und Vieh-Bauernvertretern mit ihrer Lobbyarbeit, die über die Politik, Medien und Gesetze seit Jahrzehnten dafür verantwortlich zu machen sind. Sie sind es, die zeitgemässe, ethische Tierschutz-Verbesserungen notorisch blockieren und den seriösen Tier- und Artenschutz sabotieren.

Wussten Sie…

  • dass in der Schweiz unschuldige Jungwölfe liquidiert werden?
  • dass Hobby-Jäger bei der Beurteilung der Wildbretqualität lügen und dass verarbeitetes Wildfleisch laut der WHO wie Zigaretten, Asbest oder Arsen krebserregend ist?
  • dass laut Studie nirgendwo die Bleibelastung der Steinadler und Bartgeier höher ist, als in den Schweizer Alpen, wegen der Munition der Hobby-Jäger?
  • dass die Waidgerechtigkeit der Hobby-Jäger dem Tierschutzgesetz diametral widerspricht, eine Fata Morgana ist?
  • dass Jagd Krieg ist, wo man tierische Konkurrenten einfach liquidiert?
  • dass es unzählige illegale und nicht gekennzeichnete Hochsitze in unserer Natur gibt, die zum Teil so morsch sind, dass sie eine Gefahr für Kinder darstellen, Menschen zu Tode kommen können?
  • dass Jahr für Jahr unzählige Menschen durch Jägerwaffen getötet oder verletzt werden, teilweise so schwer, dass sie im Rollstuhl sitzen oder ihnen Glieder amputiert werden?
  • dass in der Schweiz jährlich rund 120’000 völlig gesunde Rehe, Hirsche, Füchse, Murmeltiere und Gämsen meist sinnlos gekillt werden?
  • dass es wegen der Hobby-Jäger heute kaum mehr möglich ist, mit den Wildtieren in Harmonie zu leben, Wildtiere zu sehen?
  • dass Schrotladungen Hasen wie kleine Kinder aufschreien lassen und “geschossenen” Rehen und Hirschen die Innereien zerfetzen, damit sie auf der Flucht Spuren für die Nachsuche hinterlassen?
  • dass die Behauptung der Hobby-Jäger, die grausamen Wildtier-Massaker seien notwendig, um Tierbestände zu regulieren, wissenschaftlich widerlegt sind?
  • dass Hobby-Jäger offen zugeben, dass es bei der Jagd um die “Lust am Töten” und “die Freude am Beute-Machen” einer krankhaften Passion geht?
  • dass Hobby-Jäger keinen sechsten Sinn haben und dennoch regelmässig behaupten, sie schössen nur kranke und schwache Tiere, was natürlich in der Praxis nicht stimmt?
  • dass Hobby-Jäger ins Ausland zur Trophäenjagd fahren, fern aller Arten- und Jagdschutzbestimmungen, und dass es sogar Reiseveranstalter für solch debile Jagdvergnügen gibt?
  • dass die überwiegende Mehrheit keine legitimierten Berufsjäger sind, sondern die Jagd als Hobby-, Sport- und Freizeitvergnügen ausüben, was nicht sittlich ist und eigentlich dem Tierschutzgesetz widerspricht?
  • dass 99.07 % der zivilisierten Menschen in der Schweiz keine Hobby-Jäger sind, also nur 0.3 % Hobby-Jäger Freude an diesen blutigen Aktivitäten haben?
  • dass diese Wildtierkiller nicht anhand wissenschaftlicher Rechtfertigungen jagen?
  • dass geschützte Arten eigentlich nicht ins Jagdrecht gehören, weil Hobby-Jäger mit dem Artenschutz überfordert sind und immer wieder auf der roten Liste stehende Tiere, wie Luchs, Wolf, Feldhase, Rebhuhn, Wachtel, usw., aus Spass abschiessen?
  • dass Hobby-Jäger bestimmte Tierarten gezielt dezimieren, um keine Konkurrenz zu haben für ihr widernatürliches Verhalten (Fuchs, Luchs, Wolf, Greifvögel, usw.)?
  • dass das Wild stirbt, bevor der Hobby-Jäger auch nur einen einzigen Schuss abgeben kann, es dies zu verhindern gilt und das wohl der zentrale Gedanke der Hege und Pflege sowie Jagdplanungen ist?
  • dass bei den Wildschweinen (und Füchsen) normalerweise nur die Leitbache Junge bekommt, aber aufgrund ihres Abschusses alle weiblichen Tiere innerhalb der Rotte sich fortpflanzen und wir auch deshalb eine Wildschweinschwemme haben?
  • dass die Weidetiere – Hirsche, Rehe, usw. – ursprünglich hauptsächlich tagaktiv auf Feldern und Wiesen lebten, wie Ziegen, Schafe, Kühe, usw., und nicht im Wald?
  • dass der Wolf für die Gesunderhaltung der wilden Huftiere langfristig lebenswichtig ist, weil er zum Beispiel mit unglaublicher Präzision kranke oder schwache Tiere erbeutet und dadurch den Hobby-Jägern hoch überlegen ist?
  • dass Füchse nach der sinnlosen Jagd meist im Abfall landen?
  • dass Füchse heute hauptsächlich gejagt werden, damit es mehr Hasen, usw. für die Hobby-Jäger in der Bratpfanne hat? Dass sich der Fuchs aber zu über 90 % nicht von Hasen ernährt, einen gesunden Hasen gar nie erwischt?
  • dass man gegen Hobby-Jäger im Tierschutz nicht nur mit Sanftmut, Strassenfesten, Gebetsketten, usw. vorgehen kann (auf einen groben Klotz gehört ein grober Keil)?
  • dass Hobby-Jäger mit dem Jägerlatein eine respektlose Verhöhnung von Lebewesen betreiben?
  • dass es verpönt ist, Hochwild an der Fütterung oder während der Paarungszeit zu erschiessen, der Hobby-Jäger aber keine Skrupel hat, dies beim Beutekonkurrenten Fuchs zu tun?
  • dass in manchen Kantonen Hobby-Jäger nur des zarten Fleisches eines Jungtieres wegen auf die Jagd gehen?
  • dass Hobby-Jäger trächtige Mutterkühe vor ihren Jungtieren erschiessen oder nur Jungtiere während der Aufzuchtzeit (Nach-Sonderjagd)?
  • dass Hobby-Jäger die Umwelt, Natur, Mensch und Tier mit ihrer Munition vergiften?
  • dass Bestialität, Barbarei, Grausamkeit, Blutvergiessen und sinnlose Qualen kein Kulturgut sein können in einer zivilisierten Gesellschaft?
  • dass Hobby-Jäger im strengen Winter hungernde Tiere mit Futter anlocken, nur um sie hinterhältig und feige erschiessen zu können?
  • dass Hobby-Jäger scharf gemachte Hunde in Höhlen hetzen, um Füchse und Dachse zu eliminieren (Baujagd)?
  • dass Hobby-Jäger friedliche Lebewesen in Kastenfallen locken, in denen sie unter Umständen tagelang leiden und auf ihren Killer warten müssen oder den Tieren oft einen stundenlangen Todeskampf bereiten (Fallenjagd)?
  • dass Hobby-Jäger friedliche Wildtiere beim Schlafen oder Sonnen feige mit hochmodernen Präzisionswaffen aus dem Hinterhalt meucheln oder verletzen?
  • dass Hobby-Jäger Auszeichnungen, Fellmärkte, Preisverleihungen für den Trophäenkult, Trophäenschauen, Pelzhandel, usw. unterstützen?
  • dass Hobby-Jäger minderjährigen Schulkindern Schusswaffen in die Hände drücken und mit ihnen das Töten üben?
  • dass Hobby-Jäger ihre qualvollen Taten oft in der Einsamkeit ausführen, was Tierquälereien fördert?
  • dass Hobby-Jäger viele Wildtiere nur schwer verletzen und die Opfer oft stundenlang unter enormen Qualen und Angst leiden, bis ein Schweisshund sie findet und sie erschossen werden?
  • dass Hobby-Jäger (ausser der Vivisektion) den Tieren am meisten Qualen und Missbrauch zufügen, auch durch die Art des Tötens?
  • dass die jägerliche Tier- und Naturliebe sich nicht am Dasein des geliebten Objekts erfreut, sondern vielmehr darauf abziehlt, das geliebte Wesen mit Haut und Haar zu besitzen, und darin gipfelt, es durch den Akt des Tötens zur Beute zu machen?
  • dass Hobby-Jäger Verbissschäden geradezu fördern durch den Jagddruck, insbesondere auf Beutegreifer wie Fuchs, Luchs und Wolf?
  • dass Hobby-Jäger für asoziales, unethisches und unchristliches Verhalten Tür und Tor öffnen?
  • dass Hobby-Jäger der Bevölkerung normale natürliche Tierbeobachtungen und Interaktionen vorenthalten?
  • dass es kein grösseres und mit Munition verseuchtes Quälprodukt gibt als Wildbret?
  • dass es schweizweit keine einheitliche Regelung gibt, was Sehtest, Schiesspraxis, usw. der Hobby-Jäger betrifft?
  • dass es keinen psychologischen Wesenstest für Hobby-Jäger gibt?
  • dass es kein Alkoholverbot gibt für Hobby-Jäger, wenn sie mit ihren Waffen auf Tiere schiessen?
  • dass Hobby-Jäger in schulische Einrichtungen eindringen, um ihr Jägerlatein und ihre Gewalt den Kindern aufzuschwätzen?
  • mehr Fakten statt Jägerlatein finden sie HIER

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