Law & Order

Asien: Blutige Lebendtiermärkte noch geöffnet

PETAs Motto lautet in Teilen: Tiere sind nicht dazu da, dass wir sie essen oder sie in irgendeiner anderen Form ausbeuten. Die Organisation setzt sich gegen Speziesismus ein – eine Weltanschauung, die den Menschen als allen anderen Lebewesen überlegen einstuft.
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Das Coronavirus nahm seinen Anfang auf einem Fleischmarkt und verbreitet sich immer weiter. Nun zeigt brandaktuelles Videomaterial, von PETA Asien gedreht, auf Lebendtiermärkten im indonesischen Tomohon und im thailändischen Bangkok unfassbare Zustände.

Die Organisation fordert die Weltgesundheitsorganisation in diesem Zuge via Petition erneut auf, sich für die Schliessung aller Lebendtiermärkte weltweit – auch in Deutschland – einzusetzen.

Die Aufnahmen zeigen Menschen in Flip-Flops, die über blutgetränkte Böden laufen und rohes Schweinefleisch mit blanken Händen anfassen. Über die Böden und Verkaufsflächen verteilen sich Blut und verwesendes Fleisch. Hunde, Schweine und eine Schlage liegen tot inmitten herumschwirrender Fliegen. Hühner und Katzen müssen vor ihrer Schlachtung in engen Käfigen ausharren. Und neben den Leichen verstümmelter Frösche stehen Säcke gefüllt mit lebendigen Fröschen.

Die nächste Pandemie steht schon vor der Tür, wenn kranke und gestresste Tiere nach wie vor auf bluttriefenden Fleischmärkten zusammengepfercht werden“, so die PETAs 1. Vorsitzende Ingrid Newkirk. „PETA appelliert an die Weltgesundheitsorganisation, sich für die Schliessung dieser gefährlichen Märkte einzusetzen – ganz gleich, ob auf ihnen nun Hühner in New York oder Katzen in Indonesien getötet werden.“

Schon andere tödliche Krankheitsausbrüche fanden ihren Anfang in der Ausbeutung von Tieren, beispielsweise durch das Einfangen von Wildtieren oder in der landwirtschaftlichen Tierhaltung – so etwa die Schweine- und Vogelgrippe, SARS, HIV, Grippe, Affenpocke oder BSE. Lebendtiermärkte sind die perfekte Brutstätte für Krankheiten. Diese können dort leicht von anderen Spezies auf den Menschen überspringen. Denn die gestressten, verletzten und kranken Tiere werden normalerweise auf öffentlich zugänglichem Raum oder auf Gehwegen eingepfercht und zum Verkauf angeboten. So gelangen Käufer und Verkäufer in direkten Kontakt mit Ausscheidungen, Blut und Fleischabfällen, die sie anschliessend in Restaurants oder ihr Zuhause weitertragen.

1 Kommentar

  1. Avatar
    magali strasser

    Diese Barbaren muss man Stopen,hinter gitter mit alle Lebenslänglich oder gleich alle Erschießen,damit die ander es lernen und nie mehr so was tun,Verbrecher.Stop damit

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