Kunterbunt

Wilderer von Elefantenherde zu Tode getrampelt

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Auf der Flucht vor Wächtern im südafrikanischen Krüger-Nationalpark ist ein Wilderer getötet.

In Südafrikas berühmtem Krüger-Nationalpark ist ein mutmasslicher Wilderer von Elefanten getötet worden. Der Wilderer und zwei Komplizen seien vor Parkwächtern geflohen und dabei auf eine Elefantenherde mit Jungen gestossen, teilte die Nationalparkbehörde Sanparks mit. Die Elefanten hätten den illegalen Jäger zu Tode getrampelt.

Einer der Komplizen wurde festgenommen, während der dritte Mann fliehen konnte, hiess es. Die Ranger konnten ausserdem ein Gewehr, eine Axt sowie eine Tasche mit Vorräten bergen. Die Suche nach dem dritten Verdächtigen dauerte am 18.4.2021 noch an.

Zehntausende tote Elefanten jährlich

Trotz eines internationalen Handelsverbots mit Elfenbein werden jedes Jahr Zehntausende afrikanische Elefanten wegen ihrer Stosszähne getötet. Nach Angaben der Tierschutzorganisation IUCN gibt es auf dem Kontinent noch schätzungsweise 415.000 Elefanten.

Parkchef Gareth Coleman gratulierte seinen Männern für die Verhaftung und sprach sein Bedauern darüber aus, dass ein Mensch bei der Aktion sein Leben verlor. Er betonte, wie wichtig die Arbeit der Ranger im Kampf gegen die Wilderei sei. «Die Wilderei bedroht Leben, zerstört Familien und zieht beim Kampf gegen diese Verbrechen dringend benötigte Ressourcen ab, die für die Schaffung von Arbeitsplätzen und Entwicklung gebraucht werden könnten

Der Krüger-Park ist eine der wichtigsten Touristenattraktionen Südafrikas und zählt zu den grössten Nationalparks Afrikas. Er ist etwa so gross wie die halbe Schweiz und bekannt für die Vielzahl an wilden Tieren wie Elefanten, Löwen, Nashörner, Leoparden und Büffel.

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